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Kirsten Marohn – Lappalie

Posted on 2008 10, 23 by Lilly

Lappalie ist das Romandebüt von Kirsten Marohn, unsere Gastautorin hier auf lillyberry.de. Vier Jahr lang arbeitete sie an diesem Manuskript, bis es schlussendlich zur Veröffentlichung kam.
Protagonistin ist die liebenswerte Jasmin Bolger, die in einem Supermarkt arbeitet. Sie hat ein schönes Zuhause, tolle Freunde und einen Schriftsteller als Mann.
Aber hinter ihrer Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, eines, was sie niemandem anvertrauen kann und will, weil sie das Gefühl nicht loswird, dass es nichtig oder gar ihre Schuld ist.
Aber kann man wirklich von Schuld und Nichtigkeiten sprechen, wenn es um Vergewaltigung geht? Nein! Auch das Liebesleben von Jasmin leidet seit Jahren darunter. Ihr Mann behandelt sie schlecht und alles weist darauf hin, dass er ein Fremdgänger ist.
In ihrer Not steht ihr die beste Freundin Lisa beiseite – und ihr süßer Hund Flocke, der sie stets begleitet.
Und was ist mit Sven? Ist es nicht offensichtlich, dass er schon lange ein Auge auf Jasmin geworden hat? Jasmin tut sich schwer damit das zu glauben und dem Unausweichlichen direkt in die Augen zu sehen.

Einmal ausgesprochen, würde Sven sich ein anderes Mädchen suchen. Er würde unbeschädigte Waren wählen. Unbeschädigte Ware, ja, das war ihr in letzter Zeit oft durch den Kopf gegangen.

Ein liebevoller und leiser Roman, der eine andere Sorte von Frauen darstellt. Diejenigen, die nicht immer wissen, was zu tun ist, die schwächeln und zittern, Angst vor der Realität haben – nicht die unangefochtenen Heldinnen, die jedem Kampf mutig entgegentreten.
Er zeigt Menschen in allen Lebenslagen, dass es menschlich ist zu zögern, sich zu verschließen und stehen zu bleiben – und dass es dennoch einen Weg aus der Stagnation, aus einem ewigen Alptraum gibt. Dass es wichtig ist irgendwann die Dinge in die Hand zu nehmen und das Leben zu leben, von welchem man träumt.

Lasst euch entführen auf 229 Seiten voll mit Beziehungsproblemen, Schneeflocken, kalter Luft, Weihnachtsvorfreude und einer Entscheidungen für’s Leben. Das ist alles andere, aber keine Lappalie!

Ich habe das Lesen sehr genossen und kann das Buch nur jedem empfehlen. Allerdings mag ich Kirsten sehr gern, weswegen es mir schwer fällt objektiv zu urteilen.
Ich vergebe spontan vier Ratten!

4 Ratten

PS) Schaut doch mal auf ihrer Webseite vorbei. Dort kann man den Roman kostenlos als Ebook erwerben.

Interview mit Kirsten Marohn

Posted on 2008 07, 31 by Lilly

Erst kürzlich habe ich eine Pressemitteilung einer Autorin veröffentlicht, die sich für einen anderen Weg entschieden hat. Den Weg abseits der großen Verlage ein Buch zu veröffentlichen. Kirsten Marohn ist dabei sich selbst zu verwirklichen, indem sie Abstand von geldgierigen Verlagsstimmen genommen- und ihr Leben dem Schreiben gewidmet hat.

Ich freue mich, dass sie sich für ein Interview zur Verfügung gestellt hat und ganz offen über große Veränderungen, Schreiben und auch Fehlentscheidungen plaudert:

Hallo Kirsten. Kürzlich hast du dein Buch Lappalie veröffentlicht. Worum geht es darin?
Das Buch handelt von Jasmin, einer jungen Frau, die eigentlich alles hat – einen erfolgreichen Mann, einen schönen Teilzeitjob, finanzielle Unabhängigkeit. Was keiner weiß: Jasmin wurde vor 12 Jahren von ihrem Schwiegervater vergewaltigt. Ihr Liebesleben

ist seitdem die reinste Farce. Eines Tages entdeckt sie, dass ihr Ehemann eine Affäre hat. Und dann ist da noch ihr Schwager Sven, der seit der Hochzeit in sie verliebt ist …

Hast du schon immer gern geschrieben?
Als Jugendliche habe ich Kurzgeschichten verfasst, an einen richtigen Roman habe ich mich aber – leider – erst mit Anfang 30 gewagt. Manchmal denke ich, “warum bist Du damit nicht schon viel früher angefangen?” Aber wie heißt es so schön? Gut Ding braucht Weile. Frank Schätzing hat mal gesagt, das eigentliche Aufschreiben der Ideen sei der langweilige Part am Job des Schriftstellers – dem muss ich widersprechen! Das Schreiben, das Finden der Worte, das Versinken in der Sprache, all das macht für mich das Schöne am Schreiben aus.

Würdest du sagen, dass jeder das Schreiben lernen kann, oder bedarf es dazu ein besonderes Talent?
Ich denke, wenn wirklich das Interesse für das Schreiben da ist, ist das schon die halbe Miete. Wer viel schreibt und wer vor allem viel liest, wird mit der Zeit immer besser in Stil und Ausdruck werden. Talent zum Schreiben hat in meinen Augen somit jeder. Talent zum Veröffentlichen? Nun, der Buchmarkt entscheidet heutzutage, ob ein Autor Talent hat. In meinen Augen hat jeder Talent, der mich mit einer Geschichte fesseln kann – egal, ob diese Geschichte professionell veröffentlicht wurde oder seiner Nachttischschublade entstammt.

Woher nimmst du deine Ideen für deine Geschichten? Und wie viel davon ist autobiografisch?
Meine Geschichten entstehen immer aus einem intensiven Gefühl heraus, meist aus einem negativen, beklemmenden Gefühl. Von dem her handelt es sich bei den Gefühlen, die ich in meinen Romanen beschreibe, meist um real empfundene Gefühlsebenen, was aber nicht heißt, dass ich auch das Beschriebene erlebt habe. Bei meinem aktuellen Roman “Lappalie” geht es weniger um die Vergewaltigung, als um das Gefühl des Ausgeliefert seins, das die Protagonistin empfindet. Ich denke, wir kennen alle das Gefühl der Ohnmacht und des Verlusts, wenn ein Mensch uns enttäuscht. Andererseits sehnen wir uns alle nach dem Bedürfnis, uns jemandem hingeben zu können, als Mensch angenommen zu werden, ohne uns verstellen zu müssen – das sind die Dinge, die mich umtreiben, wenn ich an einer Geschichte dran bin.


Wie sieht dein Schreiberalltag aus? Hast du feste Zeiten, an denen du dich an den Schreibtisch setzt?
Früher hatte ich da sehr starre Regeln. Von 7 bis 13 Uhr meinen Halbtagsjob. Von 14 Uhr bis 17 Uhr schreiben. Jeden Tag. Ohne Ausnahme. Egal, ob ich Lust hatte oder nicht. Ich hatte denn irrigen Glauben, ein richtiger Schriftsteller muss das. Sicherlich sind Disziplin und Fleiß wichtig, wenn man eine Geschichte irgendwann zu Ende bringen will, aber mit der Kreativität ist das so eine Sache, die lässt sich nicht einfangen und schon gar nicht herbeizwingen. So geschah es, dass mir die Lust am Schreiben verloren ging. Das geschieht schnell, wenn man ein Ziel wie das Veröffentlichen eines Buches vor Augen hat. Wichtig ist jedoch nicht das Veröffentlichen, sondern das eigentliche Schreiben. Heute schreibe ich nur noch, wenn ich wirklich Lust dazu habe, meist ist das jeden Tag der Fall, ich genieße es wieder, aber sobald ich merke, dass ich mich zu etwas zwinge, lasse ich sofort die Finger davon.

Um dich selbst zu verwirklichen und mehr Zeit mit dem Schreiben zu verbringen hast du deinen Job gekündigt. War das eine schwere Entscheidung? Wie hat deine Umwelt darauf reagiert?
Meine Umwelt hat das sicherlich nicht verstanden, aber doch akzeptiert. Ich war mir anfangs selbst nicht sicher, wie ich das Ganze umsetzen will, ich wusste nur, in diesem Job (damals war ich Sachbearbeiterin) willst Du nicht für den Rest deines Lebens bleiben. Da muss noch mehr sein, dachte ich. Sicherlich verdiene ich heute weniger als früher, aber Geld ist nicht alles. Ich habe heute viel mehr Zeit, für mich, für meinen Mann, für das Schreiben. Lebensqualität ist mit Geld nicht aufzuwiegen.

Hast du literarische Vorbilder?
Ich bewundere Stephen King, für seinen unglaublich hohen Output über die Jahre. Selbst sein schlechtestes Buch ist meiner Meinung nach noch besser als so manches der heutigen Bestsellergenerationen. Er ist ein wahrer Geschichtenerzähler. Man merkt ihm bei jeder Zeile die Leidenschaft für die Sprache an. Seine Detailfreude, die Zeit, die er sich für den Aufbau einer Geschichte nimmt, die Ruhe, die jede seiner Zeilen entspringt. Seine Werke sind genreübergreifend. Der Bestseller des Jahres zu werden, hat viel mit Glück zu tun. Über drei Jahrzehnte Bestseller abzuliefern – dafür muss man sein Handwerk schon ziemlich gut beherrschen.

Es wird gesagt Schreiben ist eine brotlose Arbeit. Wie stehst du dazu?
Ich schätze, die Mehrheit aller Autoren kann vom Schreiben nicht leben. Andererseits muss man sehen, ist es heutzutage leichter wie nie zuvor, ein Buch zu veröffentlichen. Nimm nur die ganzen Book on demand Anbieter. Im Vergleich zu früher, wo man ein Manuskript per Hand schreiben oder mit der Schreibmaschine tippen musste, kann heute jeder mit einem Internetzugang sein Buch kostenlos selber verlegen. Für 39.90 Euro sogar in den Buchhandel bringen. Es wird viel gejammert, aber eigentlich geht es dem heutigen Autor besser als je zuvor.

Wo wir gerade bei Verlagen sind. „Lappalie“ wurde beim Shaker-Media Verlag veröffentlicht, von dem du nun im Nachhinein doch enttäuscht bist. Warum?
Die Schuld trifft wohl uns beide gleichermaßen. Generell ist es mir aufgrund drastischer Kostenveränderungen beim Shaker Media Verlag nicht möglich, mein nächstes Buch oder auch nachfolgende Bücher dort zu einem erschwinglichen Preis unterzubringen. Mit 24,80 Euro (Verkaufspreis vom aktuellen Buch “Lappalie”) liege ich schon hart an der Schmerzgrenze, ein neues Buch müsste noch teurer werden, damit ich im Barsortiment gelistet bin. Ohne Listung im Barsortiment bleibt mir der Weg in die meisten Buchhandlungen versperrt, da mein Buch nur direkt über den Verlag, aber nicht über den Großhändler, eben das Barsortiment, bestellt werden kann. Diverse Buchhandlungen lehnen im Vorweg ab, wenn sie hören, dass die Option Barsortiment nicht vorhanden ist. Darüber hinaus gibt es einige Änderungen beim Shaker Media Verlag, mit denen ich nicht einverstanden bin, auf die ich aber hier nicht näher eingehen kann. Mein Buch “Lappalie” ist übergangsweise nur über meine Webseite http://www.kirstenmarohn.de erhältlich und wird ab August bzw. September über den neuen Verlag BoD gelistet sein. Durch eine bessere Preiskalkulation bin ich dann in der Lage, das Buch für 19,80 Euro anzubieten. Natürlich gibt es auch wieder die Listung bei Amazon, und ganz neu: “Lappalie” wird im Barsortiment vertreten und somit über andere Buch-Onlinehändler wie Bol.de, Buecher.de oder die Buchhandlung um die Ecke zu beziehen sein. Neben einer verbesserten Buchqualität (Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen) und einem günstigeren Verkaufspreis war es mir persönlich wichtig, einen Verlags-Partner zu finden, mit dem ich dauerhaft zusammenarbeiten kann und bei dem ich meine zukünftigen Buchprojekte gut untergebracht weiß. Ich denke, mit dem BoD Verlag habe ich die richtige Entscheidung getroffen.

Zum Abschluss- ich persönlich freue mich sehr auf dein Buch „Polarlicht“ und habe vor es unbedingt zu lesen. Wann kann man in etwa mit der Veröffentlichung rechnen?
“Polarlicht” liegt als fertiges Manuskript bereits vor, muss jedoch noch mal komplett überarbeitet werden. Momentan ist das Manuskript “Bunte Fische” vorrangig, aber ich hoffe, mit den Korrekturen zu “Polarlicht” bald beginnen zu können. Eine erste Leseprobe zu “Polarlicht” wird aber demnächst auf meiner Webseite zu finden sein.

Abseits der großen Verlage ein Buch veröffentlichen

Posted on 2008 07, 13 by Lilly

Die Düsseldorfer Autorin Kirsten Marohn zeigt, wie’s geht und veröffentlicht ihren ersten Roman LAPPALIE im Shaker Media Verlag.

Die Geschichten von Kirsten Marohn haben eines gemeinsam: Sie kreisen um das große Thema Liebe. Wer dabei an einen Liebesroman denkt, der irrt.

Kirsten Marohn präsentiert die Liebe in all ihren Facetten – ob es die vergewaltigte Ehefrau in ihrem Erstlingswerk LAPPALIE ist, die nach Jahren ehelicher Frustration die Zuneigung zu ihrem Schwager entdeckt oder die selbstmordgefährdete Maja, die sich in einen geistig behinderten Mann verliebt oder die Anhalterin Lilith, die die Gefühle ihrer Mitreisenden durcheinander wirbelt – “gemeinsam haben meine
Geschichten”
, sagt die Düsseldorfer Autorin, “dass sich meine Protagonisten und ihre Seelen in Gefahr befinden.”

Gefahr durch Einsamkeit, Isolation, körperliche und psychische Gewalt. Gefahr, wie wir sie alle kennen und wie sie jedem von uns tagtäglich im Alltag begegnet. Die Beziehung bzw. das Wechselspiel zwischen den Geschlechtern und die dadurch entstehenden Konflikte sind stets Kernpunkt der Geschichten der Düsseldorfer Autorin.

Zu kompliziert, nicht massentauglich, nicht modern genug?

“Ach, wissen Sie, ich war es irgendwann Leid, mein Manuskript wieder und wieder umzuschreiben. Nicht, dass ich nicht lernfähig wäre”, sagt die Autorin mit einem Augenzwinkern, “aber irgendwann gelangt man an den Punkt, wo man sich fragt: Ist das noch meine Geschichte – oder die meines Literaturagenten?”

Einen Literaturagenten, den hat Kirsten Marohn auch mal gehabt, “aber dem habe ich nach einem Jahr gekündigt. Einige haben gesagt, ich sei verrückt, wo doch jeder wisse, wie schwer es in der heutigen Zeit sei, einen Agenten zu finden, der sich für dein Werk erwärmt, aber ich bereue den Schritt nicht. Im Gegenteil, ohne Agenten arbeite ich als Autor viel freier.”

Was nicht heißt, dass Kirsten Marohn alles veröffentlicht, was sie schreibt.

“Um Gottes Willen!” lacht die Autorin. “Natürlich benötigt man ein gewisses Augenmaß und Distanz zu der eigenen Arbeit, um zu entscheiden, was ist gut und was bleibt besser in der Schublade, aber LAPPALIE ist jetzt mein vierter abgeschlossener Roman, und ich weiß, wo ich stehe. Ich möchte keinen Agenten, der mir sagt, wie der Markt tickt, der mir sagt, ich soll mein Manuskript trendy machen, nur damit es sich verkauft – etwas, das einem übrigens auch ein Literaturagent nicht zusichern kann. Ich mag mein Buch, wie es ist. Ich habe vier Jahre lang daran gearbeitet. Ich habe viel Energie und Leidenschaft investiert. Ich weiß, wo ich stehe, und ich weiß, wo ich hin will.”

Und das ist ganz sicher nicht in die Arme eines großen Verlages.

“Na ja”, sagt die Bilker Autorin achselzuckend, “ich bin mir schon darüber im Klaren, dass das eine ungewöhnliche Einstellung ist. Ich meine, die meisten Autoren würden wohl die Hände über den Kopf zusammen schlagen, wenn sie von meiner Haltung gegenüber den großen Verlagen erfahren würden, aber das ist mir egal. Ich habe ja nichts gegen diese Verlage, nur habe ich ein Problem damit, meinem Manuskript die Ecken und Kanten abzuschleifen, nur damit es sich besser verkauft. Das endet damit, dass die eigene Geschichte zu einem x-beliebigem, austauschbarem Buch mutiert. Ein Buch unter vielen. Vom Druck, jedes Jahr ein Buch abzuliefern und der Tatsache, dass dein Buch bei ausbleibendem Erfolg nach ein paar Jahren vom Markt verschwindet und eingestampft wird, mal
ganz abgesehen. Wissen Sie, ich möchte einfach nur meine Geschichte erzählen – das ist alles.”

Damals, als sie ein Jahr lang bei einem Literaturagenten unter Vertrag war und man ihr sagte, was der Markt für Anforderungen stellt, habe sie einen Einbruch gehabt, erzählt Kirsten Marohn. Viel, sehr viel habe sie darüber nachgedacht, warum sie überhaupt mit dem Schreiben begonne habe.

“Ich hatte das Ziel und meine Motivation aus den Augen verloren”, erklärt die Autorin. Eine Erfahrung, die viele Autoren auf ihrem Weg machen, aber nur die wenigsten trauen sich, das einzugestehen. “Werfen Sie nur mal einen Blick ins Internet in diese ganzen Autorenforen. Alle
reden da vom Veröffentlichen. Vom schnellen Geld. Vom Schreiben spricht da keiner.”

Und das Schreiben, das ist Kirsten Marohn nachwievor am Wichtigsten.

“Nur dort finde ich die nötige Ruhe. Möglichst jeden Tag ein, zwei Stunden an meinem Laptop – das muss sein, damit die Geschichte greifbar bleibt, damit sie nicht im Nebel verschwindet.”

Spricht Kirsten Marohn von Wörtern, von Buchstaben, die sich scheinbar von selbst aneinander reihen, die zu lebendigen Sätzen empor wachsen und sich Seite für Seite näher kommen, beginnen ihre Augen zu leuchten. Nur auf sie komme es an, sagt die Autorin, der Rest geschehe von ganz alleine. “Sie müssen eine Geschichte an der langen Leine lassen”, rät die Düsseldorfer Autorin, “nur dann kann sie sich entwickeln. Nur dann können ihre Protagonisten reifen und zu eigenständigen Figuren heranwachsen. Danach ergibt sich alles andere von selbst.”

Vier Jahre hat ihr Manuskript LAPPALIE jetzt gereift. Lange genug, findet Kirsten Marohn. Und wie macht man das nun mit der Veröffentlichung, wenn man sich stur weigert, an die großen Verlage
heranzutreten?

Zuschussverlage kamen für mich nie in Frage”, sagt Kirsten Marohn. “Die sind in Ordnung für eine spezielle Klientel, aber ich würde mich dort nicht wohl fühlen.”

Und was meint sie zu den Book on Demand Anbietern, jenen Dienstleistern, deren Angebote momentan wie Pilze aus dem Boden schießen?

“Ach, bei denen habe ich es versucht, aber das Ergebnis war für mich unbefriedigend. Ich gebe ja zu, dass ich ziemlich anspruchsvoll bin”, sagt die Autorin lachend, “aber sehen Sie, ich möchte einfach das Beste für mein Buch – und ich denke, auf lange Sicht ist das auch das Beste für den Leser.”

Nach langer Suche hat Kirsten Marohn jetzt den Shaker Media Verlag gefunden. Ein kleiner Verlag, der ihre Publikation nach ihren Vorstellungen und ihren Wünsche umsetzt.

“Neben einer hochwertigen Bindung des Buches war mir vor allem wichtig, dass die Chemie zwischen mir und dem Verlag stimmt und ich flexibel sein kann, das heißt ohne langfristige Bindung, ohne laufende Kosten und mit einem entsprechendem Autorenhonorar. Anders als bei den gängigen Book on
Demand Anbietern”
, erzählt die Düsseldorfer Autorin, “bietet mir Shaker Media, die ein Mitglied der renommierten Shaker Verlagsgruppe sind, die Möglichkeit, mein Buch nach meinen Wünschen zu realisieren und dank eines verlagsinternen Internet-Bookshops versandkostenfrei und nahtlos
an den Kunden zu liefern – abseits dem strikten und oft engmaschigen Regelwerk der Book on demand Anbieter, die ein Buch erst bei Bestellung drucken und sich schwer tun, innerhalb von 24 Stunden auf Kunden- und Rezensionsanfragen einzugehen.”

Dass der Shaker Media Verlag, der in den Bereichen Sachbuch, Ratgeber und Belletristik tätig ist und durch den Einsatz modernster Druck- und Softwaretechnologien über ein breites Leistungsspektrum und herausragende Publikationsmöglichkeiten verfügt, dabei nicht jeden Autoren in sein Verlagsprogramm aufnimmt und einen hohen Qualitätsanspruch an die publizierten Werke legt, empfindet die Autorin, deren Romane stets im Millieu der Rheinmetropole Düsseldorf angesiedelt
sind, als großen Vorteil.

“Da weiß ich mein Buch in guter Gesellschaft”, lacht sie und verweist augenzwinkernd auf das erste, druckfrische Exemplar ihres Buches LAPPALIE, das sie seit einigen Tagen in den Händen hält und das, wie sie betont, “eine hervorragende Qualität aufweist und den Vergleich mit den Büchern großer Verlage nicht scheuen muss.”

Dass die Autorin ihr Buch neben dem großen Online Anbieter Amazon auch versandkostenfrei über ihre eigene Webseite anbieten kann, freut Kirsten Marohn ganz besonders: “So kann ich den Leuten die Möglichkeit geben, mit mir in Kontakt zu treten, Kritik loszuwerden, aber auch spezielle Wünsche zu äußern.”

Muttertag, Geburtstag, Goldene Hochzeit, Jahrestag, Weihnachten – Kirsten Marohn freut sich immer, wenn Leser an sie herantreten und sie bitten, ihr Buch mit einer persönlichen Signatur in ein einzigartiges Geschenk zu verwandeln, ein Wunsch, dem die Autorin nur zu gerne
nachkommt, weiß sie doch, wie es sich anfühlt, ein einzigartiges Geschenk in den Händen zu halten. “Dieser Traum vom eigenen Buch”, und dabei streicht Kirsten Marohn über den Umschlag ihres Buches, “den konnte ich mir jetzt endlich erfüllen.”

Pressemitteilung von Kirsten Marohn/ www.kirstenmarohn.de