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[Blogparade] Faszination Lesen

Posted on 2009 06, 24 by Lilly

leseparadeLyra fragt in ihrer Blogparade worin wir den Sinn sehen ein Buch zu lesen; was genau die Faszination ausmacht. Ein Thema rund um das Buch das den Antrieb der Leser ergründen will. Eine mehr als interessante Fragestellung, wie ich finde. Und eine äußerst kniffelige. Ideal, um weit auszuholen.

Ich lese meist am Abend und am Morgen in meinem Bett. Am Abend hilft es mir abzuschalten, die Sorgen des Tages zu vergessen und zu Ruhe zu kommen, während es mich morgens antreibt und unterhält, bis sich mein Kreislauf stabilisiert hat und ich wach genug bin einzuschlafen.
Stattdessen könnte man natürlich auch TV schauen, durch eine Zeitschrift blättern, mit der besten Freundin telefonieren oder Musik hören.
Warum also lesen?

Doch zunächst einmal – was lesen?

An erster Stelle stehen bei mir natürlich Romane. Ich liebe Fiktionales, ich selbst möchte Schriftstellerin werden und nicht zuletzt heißt mein Blog Wir werden Romanautoren.
Ob Krimi, etwas Historisches, Fantasy oder Klassiker, auf meinem Schreibtisch liegen die verschiedensten Genres. Meist mehrere Bücher gleichzeitig.

Auswertung Sommer Teil II + Gewinner

Posted on 2009 06, 16 by Lilly

sonneIm zweiten Teil der Blogparadenauswertung möchte ich die gestellten Fragen für mich beantworten und Euch meine Sommerbücher präsentieren.

Ich führe (nicht mehr) genau Statistik über alles, was ich lese, aber ich würde sagen, dass ich im Sommer schon mehr lese, als im Winter. Gerade wenn es sehr heiß wird, bin ich faul und mag nichts lieber tun, als mich mit einer kalten Cola in den Schatten setzen, um zu lesen.
Im Winter kommt man nach Hause, es ist dunkel und man hat das Gefühl der Tag wäre schon vorbei. Außer duschen, essen und mich vor dem Fernseher oder den PC zu setzen passiert rein lesetechnisch dann nicht mehr viel bei mir.

Ich wohne am Meer und verbringe daher auch eine Menge Zeit am Strand. Je nachdem wo ich bin, kann es aber schnell mal langweilig werden die Leute zu beobachten (z.B. an Dorfstränden – da sind nur wenige unterwegs) oder nur meinen eigenen Gedanken zu lauschen. Das heißt, dass ich auch dort viel lese – insbesondere wenn ich mit der ganzen Family und Bekannten dort bin. Das wird dann grundsätzlich ein Tagesausflug und da brauche ich ziemlich schnell Abwechslung von Sonne und Sandkörnchen.

Vom Geschäftsführer zum Romanautor

Posted on 2008 07, 03 by Lilly

… nicht ganz. Ich bin keine Geschäftsführerin, sondern immer noch eine schnöde Studentin.
Ich arbeite aber durchaus daran früher oder später einen Roman zu veröffentlichen und damit ein paar Brötchen zu verdienen.
Kaum ein Schriftsteller kann von seinem Handwerk leben; das ist auch gar nicht nötig. Aber zu schreiben- seinen Gedanken Raum zu bieten, Menschen unterhalten zu können; einfach zu tun, was Spaß macht, das nenne ich Selbstverwirklichung.
Keine festen Arbeitszeiten, keine Menschenmassen, die einen von Montag bis Freitag auf den Senkel gehen – arbeiten von allen Punkten der Welt. Was gibt es schöneres?

Ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussehen wird. Ich könnte in einer Bank arbeiten oder in die Wissenschaft gehen. Ich könnte in irgendeinem x-beliebigen Büro Akten stapeln und mit leeren Augen durch die Gegend schauen- kellnern oder bei McDonalds herumtanzen.
Aber ich werde alles dafür geben, dass ich irgendwann einmal selbstständig und unabhängig bin.
Ich würde Groschenromane schreiben- oder auch dreckige, journalistische Texte; die Hauptsche ist, dass ich meinem Ziel- dem Schreiben- nahe bleiben zu können.

Falls sich irgendwer wundert worüber ich hier überhaupt schreibe; es ist mal wieder ein Thema einer Blogparade. Aussteigen und Selbstverwirklichung nennt von Georg Helmut – Er fragt nach Träumen und verwirklichten Projekten der Blogger.

Aussteigen beinhaltet meiner Meinung nach aber noch mehr, als die Wahl eines ungewöhnlichen oder eines gering geschätzten Berufs. Was bringt es mir, wenn ich nun Kneipenwirt bin und mich zum Sklaven der Buchhaltung, der Warenlogistik und im Personalbereich mache? Wie frei bin ich, wenn ich mich zwar als Autor bezeichnen kann, aber regelmäßig Treffen mit dem Verlag habe, nicht schreiben darf, was ich möchte und Fristen haargenau einhalten muss?
Und inwieweit habe ich mich selbstverwirklicht, wenn ich tue, was ich möchte- jedoch kaum Geld zum leben habe, in einer runtergekommenen Wohnung lebe und mir keinen Wunsch erfüllen kann?
Die Balance muss stimmen!

Ich möchte ein Leben, eingebettet in der Natur. Wasser, Garten, Wildblumen, Tiere. Verzichten hingegen kann ich auf technischen und Prestige- lastigen Konsum; was nicht bedeutet, dass der Weg, den ich einschlagen möchte keinen finanziellen Aufwand bedeutet.
Ich muss also eine Balance zwischen beruflichen und privaten Zielen finden; bestmögliche Kompromisse suchen und stets Aufwand und Ertrag abwägen.
Dabei geht es nicht darum, dass ich so wenig wie möglich tun und so viel wie möglich dabei herausholen möchte (ja, fällt schwer zu glauben, dass ich VWL studiere ;) ), sondern dass ich meine Energie in den Bereichen, die mir Spaß machen, investiere – oder sonst, sofern das nicht möglich ist, lieber Zugeständnisse im Privatbereich mache.

Wichtig ist sich nicht zum Sklaven machen zu lassen. Nicht zum Sklaven der Arbeit und auch nicht zum Sklaven des Konsums.

Shakespeare oder Dan Brown? Wie viel Literatur steckt in Euch?

Posted on 2008 06, 11 by Lilly

… das ist es, was mich interessiert. Deswegen rufe ich zu einer Blog Parade auf.

Gehört ihr noch zu der Kategorie Bücherwurm oder hat die Multimedia-Welt euch fest im Griff?
Darf es also ein spannender Roman sein oder eher die abendliche Fernsehserie?
Herkömmliche Bücher, Ebooks oder Hörbücher?
Hardcover oder Taschenbuch?
Bestseller oder Klassiker?
Sachliteratur oder Belletristik?

Seht ihr im guten, alten Schmöker eine Zukunft oder werden Bücher kommenden Generationen bald gänzlich fremd sein?
Habt ihr literarische Vorbilder, Lieblingsautoren- oder -romanfiguren?
Und was ist das letzte Buch, welches ihr gelesen habt bzw. was lest ihr zur Zeit?

Ich freue mich auf eure Trackbacks, Links oder auch auf manuelle Eingaben.
Den besten Artikel werde ich nach dem Einsendeschluss, dem 10.07.2008 auf dieser Seite veröffentlichen.

Wie intim darf es sein?

Posted on 2008 05, 08 by Lilly

Diese Frage hat Tari ihren Lesern in einer Blogparade gestellt. Ein interessantes Thema, wie ich finde- weswegen ich mich gern daran beteilige.

Wie weit gehst du in deinem Blog? (privat oder eher oberflächlich)

Ich schreibe hier kein privates Tagebuch, sondern habe mir den Nischenbereich Literatur, kreatives Schreiben, Life- und Autoren- Coaching ausgewählt.
Da ich selbst vorhabe ein Buch zu veröffentlichen, werde ich natürlich auch oft aus dem Nähkästchen plaudern. Viele private Aspekte lassen sich überhaupt nicht vermeiden, weil die Texte dann zu fachlich und abgestumpft wirken.
Was kann ich meinem Leser dann schon bieten, was er nicht in jedem Fachbuch oder Nachschlagewerk um einiges genauer nachlesen könnte? Es ist meine persönliche Erfahrung, die ich teilen möchte.
… und natürlich auch ein wenig mein Ego ausleben! ;-)

Wenn du auch über privates schreibst, wo ist deine Schmerzgrenze?

Ich denke bestimmte Dinge, die mich zwar persönlich betreffen und auch belasten, haben einfach nichts mit dem Thema hier zu tun.
Welcher Leser, der sich hier ein wenig Inspiration zu finden erhofft, möchte schon über den Streit meiner Eltern oder über mein Sexleben Bescheid wissen?
Nun, ich denke es gäbe sicherlich den ein- oder anderen, der da sehr neugierig oder voyeuristisch veranlagt ist, aber es passt leider nicht hier rein. :-)

Themenblog oder Anhäufung aller möglichen Dinge

Wie weiter oben ersichtlich geworden ist: Themenblog.
Aber rund um dieses Thema werden auch alle möglichen Dinge angehäuft. Der Begriff Literatur ist vielseitig auslegbar und vielen Bereichen relevant.


Ist dir die Meinung deiner Leser wichtig? Klammerst du also z.B. Themen aus (wie Religion oder ähnliches), weil du Angst hast, anzuecken? Oder hast du über so was noch nie nachgedacht, die Meinung deiner Leser ist dir dennoch wichtig, wenn ja, warum?

Ich schreibe wie ich lustig bin und denke nicht darüber nach Leser eventuell abzuschrecken.
Die Meinung der Leute ist mir insofern wichtig, als dass sie sachliche Kritiken oder Verbesserungsvorschläge anbringen.
Hat jemand zu bestimmten Dingen eine andere Meinung, dann ist das doch legitim und nicht schlimm für mich.
Ich hätte das Gefühl, dass meine persönliche Note verloren gehen würde, wenn ich Rücksicht auf vielerlei potentielle Querdenker nehmen würde.

Legst du Wert auf die Optik oder ist dir der ausschließlich der Inhalt wichtig

Ich habe schon versucht das Theme möglichst themennah auszuwählen und die Seite nicht absolut zu überladen.
Wichtiger als die Optik ist aber die Funktionalität und die Übersichtlichkeit. Ich mag es nicht, wenn lange Tag- oder Archivleisten die Seiten zukleistern. Am wichtigsten bleibt aber dennoch- ganz unbestritten- der Inhalt. Inhalte können bereichern, jemanden persönlich weiterbringen, ihn unterhalten oder neugierig machen.
Schönes Aussehen kann wenig dergleichen.

Welche Art von Blogs interessieren dich: was abonnierst du z. B. über deinen Feedreader? Welche Kriterien müssen gegeben sein, das jemand dein Interesse verliert?

Ich lese gern kulturelle Blogs, hauptsächlich im Literaturbereich. Die Welt aus der Sicht von Andersdenkenden oder Rebellen interessiert mich auch sehr.
Interesse verliere ich, wenn nicht regelmäßig gepostet wird oder wenn sich aus unerfindlichen Gründen die Qualität ändert. (ich habe früher gern Onlinetagebücher gelesen, von denen viele Texte mit der Zeit langweiliger und kürzer geworden sind- so als hätte man sich leer geschrieben)

Nennst du z. B. Familienangehörige beim Namen oder eher nicht

Nein. Meine Familie hat mit meinem Wunsch Autor zu werden nichts zu tun – und begleitet mich auch nicht auf diesen Weg. Von daher spielen die Namen hier keine Rolle.