Spekulatius und Schokomänner seit Ende August im Supermarkt, das ist ja nichts Neues.
Aber auch auf Amazon wird schon Weihnachten gefeiert.

Richtig, es sind jetzt ja nur noch zwei Wochen bis zum Totensonntag, und dann geht es langsam wirklich los. Aber der zauberhafte Tannenbaum-Header schmückt die große Bücherseite schon seit längerem.
Was soll uns das sagen?
“Kaufe Deine Geschenke dieses Jahr schon rechtzeitig, sonst…”
Ja, was sonst? Kommen sie nicht mehr pünktlich an? Bei einem Buchversand, der sogar Overnight-Express anbietet?
Sind sämtliche Artikel vielleicht ausverkauft?
Er war ein Weltstar. Und es ist sicherlich nichts falsch daran, dass die Meldung seines Todes um die Welt geht. Auf jeder Webseite findet man die Informationen, jeder Radio- und TV-Sender hinterfragt die Gründe. Natürlicher Tod? Medikamentenmissbrauch? Vielleicht auch ein Arztfehler?
Sollen sie spekulieren. Das ist sicherlich auch ein stückweit Realitätsflucht; eine Möglichkeit der Fassungslosigkeit zu entgehen und sich nicht mit seiner eigenen Sterblichkeit zu befassen.
Was mich aber wütend macht und was ich absolut makaber finde, ist das Geschäft mit dem Tod, das von verschiedenen Seiten bereits nach einem Tag aufgenommen wird.
Und richtig enttäuschend finde ich, dass sich auch Amazon dabei einreiht.