Die Autorin Milena Moser hat für ihren Roman “Möchtegern” eine Autoren-Wettbewerb fürs Fernsehen geschaffen.
Wie sieht das in der Realität aus? Bräuchten wir neben DSDS, Popstars, Germanys Next Topmodel und Co. nicht auch eine Castingshow für Schreibtalente?
Gegenwart. Die Welt dreht sich munter, wie wir sie kennen. Mit einem Unterschied: Es gibt Vampire. Okay, Vampyre. Warum sie mit y geschrieben werden? Das fragt sich wohl jeder.
Keine Monster, keine Kreaturen, die sich vom Rest der Menschheit fernhalten. Es hat sie schon immer gegeben und jeder weiß es. Shania Twain ist ein Vampyr und überhaupt – die schönsten und talentiertesten Lebewesen sind in diesem Buch nicht mehr menschlich.
Die Göttin Nyx entscheidet, in welchem Menschen sie Potential sieht und wen sie mit ihren Kräften bedenken will. Ganz normale Teenager werden daraufhin gezeichnet. Gebranntmarkt, wenn man so möchte. Eine blau gezeichnete Mondsichel erscheint dann auf der Stirn. Das Zeichen, dass ihre Körper soeben die Transformation vom Mensch zum Vampyr begonnen haben. Eine harte Prozedur für die jungen Menschen, die sie unmöglich allein durchstehen können. Also müssen Sie in eine spezielle Schule, das Hogwarts der Vampyre, House of Nights. Das ist eine Art Internat, indem die Nächte zum Tag gemacht werden und umgekehrt. Die Schüler werden von erwachsenen Vampyren unterrichtet und auch in privaten Belangen betreut.
Nicht jeder Teenager wird den Wandel erfolgreich bestreiten. Einer von zehn, so hat es sich in der Vergangenheit gezeigt, wird sterben. Entweder gleich als 16-jähriger Jungvampyr oder nach Abschluss der letzten Klasse kurz vor der endgültigen Vollendung. Quasi wahllos trifft es einen, der qualvoll aus Ohren, Mund und Nase zu bluten beginnt und dann innerhalb weniger Minuten stirbt.
Das Thema lockt wohl niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, auch mein Senf dazu abzugeben.
Meinen Artikel dazu: Helene Hegemann - oder warum es keine Wunderkinder gibt, habe ich im Lovelybooks-Blog veröffentlicht.
Gill, eine Mutter in den mittleren Jahren, kümmert sich um den Nachlass ihrer verstorbenen Tante Rosamond. In ihrem Haus findet sie verschiedene Tonbandaufnahmen und einen Brief, in der sie ihre Nichte darum bittet, Imogen zu finden und ihr diese zu überreichen. Gill erinnert sich an diese Imogen, einer weit entfernten Cousine. Sie war in den Zwanzigern und Imogen noch ein Kind - ein stilles, traurig wirkendes und blindes Kind - als sie sich auf dem Geburtstag ihrer Tante kennenlernten. Es gab nur dieses eine Treffen zwischen beiden. Wie soll sie Imogen, die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsen sein müsste, finden?
Da es ihr zunächst nicht gelingt, folgt sie der Bitte ihrer Tante und hört sich die Tonbänder selbst an.
“Ich möchte dir, mehr als alles andere, Imogen, eine Vorstellung von deiner Geschichte vermitteln. Du sollst ein Gefühl dafür bekommen, wo du herkommst und welche Kräfte es waren, die dich hervorgebracht haben”, beginnt Rosamond zu erzählen.
Sie möchte Imogen, die nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen ist, erzählen, warum es dazu gekommen ist und wie das letztendlich mit ihrer Blindheit zusammenhängt.
Sie beginnt mit den 40er Jahren. Als kleines Mädchen wurde sie selbst von ihren Eltern zu ihrer Tante aufs Land geschickt- evakuiert, um sie vor den Gefahren des Krieges in der Stadt zu schützen. Dort freundete sie sich mit ihrer etwas älteren Cousine Beatrix an, die von ihrer Mutter gänzlich ignoriert oder kaltherzig behandelt wird. Die Liebe scheint nur ihren Brüdern und den Hunden zugute zu kommen.
Um ihrem Elternhaus zu entfliehen, heiratet sie früh und wird ungewollt schwanger. Die Freundschaft zwischen Rosamond und Beatrix besteht lange weiter – und so fühlt sich Rosamond auch zu dem kleinen Kind, Thea, hingezogen. Sie lebt sogar zwei Jahre bei ihr und ihrer Freundin, nachdem die unstete, unreife und verantwortungslose Beatrix einem Mann nach Kanada hinterher reist.
Trotz der Liebe, sie ihr mit auf dem Weg gibt, kann sie das Mädchen nicht vor ihrer Mutter schützen, die sie später wieder zu sich holt und genauso kalt und grausam behandelt, wie sie selbst es von zuhause kannte.
Dieses Stöckchen habe ich bei Nina gefunden und gleich mal mit rüber genommen. Hier soll wieder etwas Leben in die Bude kommen!
1.) Was liest Du gerade?
“Der Regen, bevor er fällt”
von Jonathan Coe
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Nina Blazons “Totenbraut”
3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher und Lesezeichen. Und jaaa, auch Make-up.
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Eher nicht.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein, aber in manchen habe ich Ex-Libris Symbole drin. (Aufkleber oder Stempel)
Die Macher der Serie “Vampire Diaries” sind sich durchaus bewusst, dass Kritiker und auch Zuschauer auf der Suche nach offensichtlichen Ähnlichkeiten zu Twilight sind. In der gestrigen Folge (”Das Gründerfest”) hat man das mittels eines Dialogs clever eingebunden:
Damon: Was ist so toll an dieser Bella? Edward ist ein Waschlappen.
Carolin: Lies erstmal den ersten Teil, sonst macht das alles keinen Sinn.
Damon: Ach, ich vermisse Anne Rice, die hatte es voll drauf.
Carolin: Eigentlich musst Du doch funkeln.
Damon: Muss ich nicht. Ich lebe in der Welt, in der Vampire im Sonnenlicht sterben.
Carolin: Aber Du gehst in die Sonne.
Damon: Ich hab einen Ring. Der beschützt mich. Lange Geschichte
Carolin: Machen die Bisse mich auch zum Vampir?
Damon: Ist viel komplizierter. Erst musst Du etwas von meinen Blut trinken, dann sterben, dann irgendeinen Menschen aussaugen … ist ein ziemlicher Aufriss. Was hier drin steht, ist alles falsch.


… denn bei
Lovelybooks ist jetzt alles anders.
Nein, die Plattform und die Community haben sich nicht verändert, aber der
Blog hat es getan.
Neues Gesicht, neue Teammitglieder und neue Autoren.
Auch mich hat man dazu eingeladen, hin und wieder ein paar Beiträge zu veröffentlichen. Das hat mich nicht nur deshalb unglaublich gefreut, weil es drüben eine ganz andere Leserschaft gibt, sondern auch, weil ich so tolle “Kollegen” habe.
Nina, Melli und die liebe Kossi sind dabei. Neu für mich sind die virtuellen Gesichter von Mr.Rail, BTOYA und Krimimimi … ich kann Euch aber versprechen, dass auch von ihnen viele interessante Artikel zu erwarten sind. Betreut wird das Ganze von Karla. Ihr kennt sicher Ihre Buchkolumne, seit kurzem ist sie aber auch Mitarbeiterin bei Lovelybooks.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit mir ab und zu mal einen Blick auf das Bloggeschehen dort drüben werft. Meinen ersten Artikel über die Vampire Diaries findet Ihr hier.
Und auch in den anderen Beiträgen dreht sich alles ums Buch, um Autoren, um Verlage und Verleger, um literarische Seiten, Veranstaltungen … ja, schaut am besten selbst 