Leading Story

Bettina Belitz - Splitterherz

“Ach, ihr mit euren ewigen Vampiren, als gäbe es nichts anderes.”

Ich bin durch das wunderschöne Cover auf dieses tolle Buch aufmerksam geworden. Anfänglich wollte ich es jedoch nicht lesen, da der Titel bestimmte Assoziationen freigesetzt haben, die mir nicht gefallen haben. Ich habe eher an einen Frauenroman gedacht und wäre nie darauf gekommen, dass fantastische Elemente vorhanden wären, geschweige denn, dass es sich um ein Jugendbuch handeln würde.

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Plagiatsvorwürfe gegen Helene Hegemann

Posted on Februar 20, 2010 by Lilly

Das Thema lockt wohl niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, auch mein Senf dazu abzugeben.
Meinen Artikel dazu: Helene Hegemann - oder warum es keine Wunderkinder gibt, habe ich im Lovelybooks-Blog veröffentlicht.

Jonathan Coe - Der Regen, bevor er fällt

Posted on Februar 15, 2010 by Lilly

regenbevorerfaelltGill, eine Mutter in den mittleren Jahren, kümmert sich um den Nachlass ihrer verstorbenen Tante Rosamond. In ihrem Haus findet sie verschiedene Tonbandaufnahmen und einen Brief, in der sie ihre Nichte darum bittet, Imogen zu finden und ihr diese zu überreichen. Gill erinnert sich an diese Imogen, einer weit entfernten Cousine. Sie war in den Zwanzigern und Imogen noch ein Kind - ein stilles, traurig wirkendes und blindes Kind - als sie sich auf dem Geburtstag ihrer Tante kennenlernten. Es gab nur dieses eine Treffen zwischen beiden. Wie soll sie Imogen, die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsen sein müsste, finden?
Da es ihr zunächst nicht gelingt, folgt sie der Bitte ihrer Tante und hört sich die Tonbänder selbst an.

“Ich möchte dir, mehr als alles andere, Imogen, eine Vorstellung von deiner Geschichte vermitteln. Du sollst ein Gefühl dafür bekommen, wo du herkommst und welche Kräfte es waren, die dich hervorgebracht haben”, beginnt Rosamond zu erzählen.
Sie möchte Imogen, die nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen ist, erzählen, warum es dazu gekommen ist und wie das letztendlich mit ihrer Blindheit zusammenhängt.

Sie beginnt mit den 40er Jahren. Als kleines Mädchen wurde sie selbst von ihren Eltern zu ihrer Tante aufs Land geschickt- evakuiert, um sie vor den Gefahren des Krieges in der Stadt zu schützen. Dort freundete sie sich mit ihrer etwas älteren Cousine Beatrix an, die von ihrer Mutter gänzlich ignoriert oder kaltherzig behandelt wird. Die Liebe scheint nur ihren Brüdern und den Hunden zugute zu kommen.
Um ihrem Elternhaus zu entfliehen, heiratet sie früh und wird ungewollt schwanger. Die Freundschaft zwischen Rosamond und Beatrix besteht lange weiter – und so fühlt sich Rosamond auch zu dem kleinen Kind, Thea, hingezogen. Sie lebt sogar zwei Jahre bei ihr und ihrer Freundin, nachdem die unstete, unreife und verantwortungslose Beatrix einem Mann nach Kanada hinterher reist.
Trotz der Liebe, sie ihr mit auf dem Weg gibt, kann sie das Mädchen nicht vor ihrer Mutter schützen, die sie später wieder zu sich holt und genauso kalt und grausam behandelt, wie sie selbst es von zuhause kannte.

Ich hab ein Stöckchen aufgehoben: Bücherfragen

Posted on Februar 12, 2010 by Lilly

Dieses Stöckchen habe ich bei Nina gefunden und gleich mal mit rüber genommen. Hier soll wieder etwas Leben in die Bude kommen!

1.) Was liest Du gerade?
“Der Regen, bevor er fällt” von Jonathan Coe

2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Nina Blazons “Totenbraut”

3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher und Lesezeichen. Und jaaa, auch Make-up.

4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Eher nicht.

5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein, aber in manchen habe ich Ex-Libris Symbole drin. (Aufkleber oder Stempel)

Edward ist ein Waschlappen

Posted on Februar 11, 2010 by Lilly

Die Macher der Serie “Vampire Diaries” sind sich durchaus bewusst, dass Kritiker und auch Zuschauer auf der Suche nach offensichtlichen Ähnlichkeiten zu Twilight sind. In der gestrigen Folge (”Das Gründerfest”) hat man das mittels eines Dialogs clever eingebunden:

Damon: Was ist so toll an dieser Bella? Edward ist ein Waschlappen.
Carolin: Lies erstmal den ersten Teil, sonst macht das alles keinen Sinn.
Damon: Ach, ich vermisse Anne Rice, die hatte es voll drauf.
Carolin: Eigentlich musst Du doch funkeln.
Damon: Muss ich nicht. Ich lebe in der Welt, in der Vampire im Sonnenlicht sterben.
Carolin: Aber Du gehst in die Sonne.
Damon: Ich hab einen Ring. Der beschützt mich. Lange Geschichte
Carolin: Machen die Bisse mich auch zum Vampir?
Damon: Ist viel komplizierter. Erst musst Du etwas von meinen Blut trinken, dann sterben, dann irgendeinen Menschen aussaugen … ist ein ziemlicher Aufriss. Was hier drin steht, ist alles falsch.

:)

Lilly bloggt dann mal drüben - bei Lovelybooks

Posted on Februar 3, 2010 by Lilly

lovelybooks

… denn bei Lovelybooks ist jetzt alles anders.
Nein, die Plattform und die Community haben sich nicht verändert, aber der Blog hat es getan.

Neues Gesicht, neue Teammitglieder und neue Autoren.
Auch mich hat man dazu eingeladen, hin und wieder ein paar Beiträge zu veröffentlichen. Das hat mich nicht nur deshalb unglaublich gefreut, weil es drüben eine ganz andere Leserschaft gibt, sondern auch, weil ich so tolle “Kollegen” habe.
Nina, Melli und die liebe Kossi sind dabei. Neu für mich sind die virtuellen Gesichter von Mr.Rail, BTOYA und Krimimimi … ich kann Euch aber versprechen, dass auch von ihnen viele interessante Artikel zu erwarten sind. Betreut wird das Ganze von Karla. Ihr kennt sicher Ihre Buchkolumne, seit kurzem ist sie aber auch Mitarbeiterin bei Lovelybooks.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit mir ab und zu mal einen Blick auf das Bloggeschehen dort drüben werft. Meinen ersten Artikel über die Vampire Diaries findet Ihr hier.
Und auch in den anderen Beiträgen dreht sich alles ums Buch, um Autoren, um Verlage und Verleger, um literarische Seiten, Veranstaltungen … ja, schaut am besten selbst :-)

Buchtasche und “Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch”

Posted on Februar 1, 2010 by Lilly

Silvester ist nun schon ein Monat vorbei und ich habe es tatsächlich noch nicht geschafft, Euch zu präsentieren, was ich bei Nina gewonnen habe. Tadaaa:

ja

Das ist ist zum einen das Buch “Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch” vom tollen Michael Ende, das mir wirklich den Silvesterabend versüßt hat und eine total chice Büchertasche mit Punkten und einem Rehlein.

Wie ich dazu gekommen bin? Ich hab bei Ihrem Gewinnspiel teilgenommen und Ihr meinen Lesevorsatz für das neue Jahr zugesendet. Welcher das war, könnt Ihr hier nachlesen.

Wo Ihr das Buch bei Interesse finden könnt, wisst Ihr ja alle, für die hübsche Buchtasche empfehle ich Euch, immer mal wieder in Ninas Prümlädchen vorbeizuschauen. Momentan sind zwar alle Produkte weggekauft, aber Ihr könnt den Shop abonnieren. Er wird bald wieder befüllt werden!

Vielen Dank, Nina!

Joseph Nassise - Der Schattenseher

Posted on Januar 12, 2010 by www.kirstenmarohn.de

derschattenseherAuf dieses Buch bin ich durch den Newsletter des PAN Verlages gestoßen, einem recht neuen Ableger des Droemer Knaur Verlages. Zu meiner Zeit gab es lediglich das Genre Fantasy, unter diesem Oberbegriff versammelte sich damals alles, was man sich unter Fantasy vorstellt, ob Magie, Märchen oder eben fantastische Abenteuer. Heutzutage muss alles seine Schublade haben, ein Begriff reicht nicht mehr aus, und so splittet sich mittlerweile das Genre Fantasy unter anderem in die sagenumwobenen Begriffe High Fantasy, Urban Fantasy, Romantic Fantasy.

Als ich letztes Jahr auf den PAN Verlag stieß, war ich neugierig, was es mit diesen neuen so abenteuerlich klingenden Begriffen auf sich hat. Ich vermute, dass diese neue (Ab-) Art, die Dinge noch einmal aufzusplitten, unter anderem durch den Erfolg der Twilight Romane ausgelöst wurde. Fantasy mit Romantik zu vermischen ist nicht gerade neu, auch gab es früher schon Fantasyromane, in denen es etwas deftiger zuging, sprich Erotik und Sex mit Gestaltwandlern, Werwölfen, Vampiren, oder der Highlander, der sich in der Gegenwart manifestiert und die Burgfräuleins mit ihren Black Berrys aufmischt, all das kann man wohl getrost als frühe Anfänge der Urban-, High-Fantasy und Romantic Fantasy zuordnen. Stephanie Meyer hat diese Genres nicht neu erfunden, aber gewiss neu belebt und aus der „verruchten Liebesroman“ Ecke herausgeholt, in der sich vor allem die deftigen Genreableger tummeln.


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