

Ich habe noch nie etwas von Liza Marklund gelesen, habe aber dennoch bei vorablesen mitgemacht, und auch mal wieder etwas gewonnen.
Die Leseprobe erinnert mich ein wenig an Stieg Larssons Bücher, habe ich geschrieben. Und genau deswegen war ich auch neugierig auf den Roman, der, bedenkt man, dass dies bereits der 8.Teil einer Krimiserie ist, damit eigentlich ein wenig abschreckend gewirkt hat.
Der achte Fall der schwedischen Journalistin Annika Bengtzon ist ein riesiges Konstrukt aus Gasmorden, Vermisstenfällen und Drogenhandel an der spanischen Küste, die Geschichte dreier Frauen, die als Kinder nach dem Weltkrieg zusammengefunden und ein gemeinsames Schicksal erlitten haben, und einigen Fäden, die sie noch aus ihren Vorgängerromanen herausgesponnen hat.


Ich weiß nicht mehr, wie ich an dieses Buch gekommen bin. So ergeht es mir mit den meisten meiner Lieblingsbücher – sie schienen eines Tages einfach da zu sein. Vom Himmel gefallen. Im Buchladen in die erste Reihe geschoben. Von eben auf jetzt in meinen Blickfang gerutscht. Als ob sie gelesen werden wollen, als ob sie bereit sind, sich einem neuen Leser anzuvertrauen.
Homecoming, das im amerikanischen den etwas merkwürdig anmutenden Titel The Ha-Ha aufweist, zählt zu den Büchern, die aus meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken sind, die ich jederzeit in meine persönliche Top Ten aufnehmen, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Und dieses Buch verdient jede Aufmerksamkeit, die es bekommen kann, wurde es doch 2006 etwas unglücklich in dem Insolvenz anmeldenden Aufbau Verlag veröffentlicht.


Ein Buch für Leseratten. Lektüre über die tiefe Liebe zum Buch. So hat es geheißen. Zudem war es eine Empfehlung von Elke Heidenreich, wie ein dicker Aufkleber auf dem Cover verkündet. Klingt reizvoll.
War es aber nicht, um gleich auf den Punkt zu kommen.
In seiner kleinen Novelle, die absurderweise als Roman bezeichnet wird, erzählt Dominguez von Bluma, einer Literaturdozentin, die von einem Auto angefahren wird, weil sie sich auf Emily Dickinsons Gedichte konzentriert hat und nicht auf den Verkehr. Sie stirbt. Ihr Kollege öffnet nach ihrer Beisetzung eine Buchsendung, die an sie adressiert ist, findet ein staubiges und schäbiges Exemplar der Schattenlilie mit einer Widmung, die sie für einen Mann geschrieben hat.


Habe von Ben geträumt. Ich hab ihn gefragt, ob er meinen Busen anfassen möchte, und er hat Nein, danke gesagt. Verstehe ich nicht. Nein danke???? Bin mir nicht klar, was mir mein Unterbewusstsein damit sagen will. Fand meinen Busen bisher eher normal.
Ach, wie schön war doch meine Kindheit. Wie leicht und unbeschwert konnte man alles anpacken. Wie einfach es doch war Idealist zu spielen, als man die Verantwortung noch von sich weisen konnte.
Ja, bunt und spaßig waren die meisten Sorgen der Kindheit, wenn man sie im Nachhinein betrachtet.

Warum ich mir dieses Buch gekauft habe, kann ich eigentlich gar nicht genau erklären.
Ich steh schon auf Comedy und Mirja Boes ist mir auch nicht unsympathisch, aber so reine Spaß- bzw. Quatschbücher haben eigentlich noch nie den Weg in mein Regal gefunden.
Schieben wir es einfach auf den Sommer; auf dem Wunsch sich auf einem Backofen von Balkon einige herrlich leichte Gedankenprisen um die Ohren wehen zu lassen.
Auf den ersten Blick vermutet man, dass es sich tatsächlich um Mirjas Tagebuchaufzeichnungen aus ihrem 13. Lebensjahr handelt. Überall findet man Gekritzel und kleine Zettelchen mit Aufkleber. Auch auf dem Backcover heißt es: