Archive for the ‘Inspiration & Poesie’ Category

Bücher sind Nahrung

Posted on 2008 04, 18 by Lilly

© Klaudia

There’s something so ugly about us human beings

Posted on 2008 04, 10 by Lilly
For some reason whenever I go outside I get infected with a sadness. Not a melancholy- a real sadness that makes me feel like I am grieving for something, or that I did something stupid yesterday… I went into the center of town to pick up a book I left behind in someone’s car and the sadness was everywhere, oozing out of the brick and ‘crete. I think it must have been the smell… there was a garbagey smell everywhere, like long-dead and rotten food. Sunday mornings are always depressing as a moon covered in beige paint. All the drunks leave behind their debris. I heard people smashing windows last night- when I went out this morning there was glass all over the pavement and all the little trees in the planter boxes pulled out and thrown around.
Why would someone want to hurt something so small, pretty and harmless as a baby tree? I just don’t understand it. There’s something so ugly about us human beings.

Lass die Farben tanzen

Posted on 2008 03, 31 by Lilly

Wenn der Kopf vor Chaos zu explodieren scheint, ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, unruhig auf dem Stuhl hin- und herrutsche und nicht einmal mehr in der Lage bin, das Wort Kreativität zu buchstabieren, dann schnappe ich mir Buntstifte und erstelle kleine Bildchen.
Sie sehen nicht sonderlich gut aus, aber das ist in diesem Fall zweitrangig. Wichtig ist es die Stille voll auszukosten: nur ich, das kleine schleifende Geräusch des Stifts auf dem Papier und die leuchtende Farben.

Alles sinnliche berührt meine, berührt unsere Seele … und flüstert nebenbei ganz leise Geschichten.
Was wir daraus machen, bleibt uns selbst überlassen.

Remember when

Posted on 2008 03, 28 by Lilly

[...]„Wenn du ein Buch auf eine Reise mitnimmst“, hatte Mo gesagt, als er ihr das erste in die Kiste gelegt hatte,dann geschieht etwas Seltsames: Das Buch wird anfangen, deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur dort aufschlagen müssen und schon wirst du wieder dort sein, wo du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Wörtern wird alles zurückkommen: die Bilder, die Gerüche, das Eis, das du beim Lesen gegessen hast … Glaub mir, Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.“
Vermutlich hatte er damit Recht. Doch Meggie nahm ihre Bücher noch aus einem anderen Grund auf jede Reise mit. Sie waren ihr Zuhause in der Fremde- vertraute Stimmen, Freunde, die sich nie mit ihr stritten, kluge, mächtige Freunde, verwegen und mit allen Wassern der Welt gewaschen, weit gereist, abenteuererprobt. [...]

(aus Tintenherz - Cornelia Funke)


Newer Entries »