Archive for the ‘Rund ums Buch’ Category
Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die in Rumänien geborene Deutsche Herta Müller, “die mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet”. So lautet die offizielle Begründung
Damit wurde 10 Jahre nach Günter Grass wieder eine deutsche Person ausgezeichnet, noch dazu eine Frau, was mich ganz besonders freut. (laut Wikipedia sind 89,5% der Preisträger männlich)
Über Adolf Hitler weiß man so einiges. Zum Beispiel, dass er gerne liest. Aber dass er neben seiner Büchersucht- und Leidenschaft alles um sich herum vergaß, sogar seine Lebensgefährtin, hätte ich nicht gedacht.
Wie Welt online berichtet, soll er zu seinen besten Zeiten sogar eine Sammlung gehabt haben, die 16.000 Bücher umfasst.

Sie sind kurz, gern abstrakt und erfreuen sich großer Beliebtheit – vor allem bei Autoren. Aber ist ein Prolog, oder auch ein Vorwort, im Roman wirklich sinnvoll?
Ich habe schon oft gehört, dass Prologe größtenteils gar nicht gelesen bzw. nur überflogen werden.
Ich persönlich gebe mir zwar Mühe sie als Teil des Buches zu verstehen und ihnen auch ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken, aber ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich mich über die ärgere.
Die kleinen fiesen ersten Seiten, die nicht selten überhaupt nichts mit dem eigentlichen Buchinhalt zu tun haben.
Warum brauchen wir Buchhändler? Was sollte dieser drauf haben – und wie sollte seine Buchhandlung aussehen? Wie einige von Euch wissen, habe ich mir in der Vergangenheit dahingehend einige Gedanken gemacht und bin noch immer dabei MEINE Buchhandlung zu finden, die eine eben, die all das hat, was sich eine begeisterte Leseratte wünscht.
In den letzten Tagen oder auch Wochen wurde deutschlandweit der neue Ikea-Katalog verteilt.
Soweit ich das beurteilen kann, hat sich am Sortiment nicht allzu viel verändert. Finde ich persönlich auch nicht weiter dramatisch. Andersrum wäre es eher ein Problem. Denn stellt Euch vor Ihr besucht das schwedische Warenhaus und Billy ist verschwunden.
Tubuk, das ist ein Büchershop oder von mir aus auch ein Bücherclub, der sich dem Motto “Nicht jedes Buch” verschrieben hat.
Nicht jedes Buch bedeutet in dem Fall, dass dort nur Bücher aus unabhängigen Verlagen vertrieben werden, eben solche, die qualitativ sehr hochwertig sind, aber es doch selten auf die Bestsellerlisten oder in die großen Buchfilialen schaffen.
Damit Rezensionen oder Empfehlungen ebenso unabhängig sind, gibt dort natürlich auch eine Community. Wer Interesse hat, guckt mal vorbei; ich bin dort unter dem Namen – Überraschung – lillyberry zu finden.

Wenn ihr auf das obere Bild klickt, dann kommt ihr zur Buchwebseite des Romans Requiem – es gibt Orte, die sollte man nie betreten.
Dort hat der Autor Mario Lener hat eine Testleseaktion ins Leben gerufen. Gesucht werden mindestens 100 Leser, die sich seinen Roman als Ebook herunterladen, es durchlesen und ihm eine Kritik zusenden. Er möchte dadurch seine Schreibfähigkeiten verbessern.
Da er das Buch längst veröffentlicht hat und Verbesserungsvorschläge bei diesem Buchprojekt nichts mehr bringen, gerät er mit dieser Aktion leicht in Verdacht es nur auf günstiges Marketing abgesehen zu haben.
Allerdings stellt er sein Ebook vollkommen kostenlos zur Verfügung (besonders für Kindle & Sony-Reader-Fans interessant) und verlost unter allen Einsendungen auch eine Printversion des Romans.

Kirsten hat sich dem Motto
Jedes Jahr ein neuer Roman verschrieben und arbeitet eifrig an die Einhaltung ihrer Pläne.
Ab August ist ihr Roman
Bunte Fische über ihre Homepage bestellbar. Für Ende des Jahres ist dann der Buchhandelsanschluss geplant.
Bunte Fische, sagt sie, erzählt die leise und unaufdringliche Begegnung zweier Menschen, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten.
“Bunte Fische” ist ein leiser und romantischer Roman mit einer unkonventionellen Heldin. Ein Buch über Nähe, Loslassen und die Suche nach sich selbst. Eine Geschichte über Menschen, die vom Leben am Wegesrand zurückgelassen wurden und die merken, dass es sich lohnt, doch noch einmal aufzubrechen, auch wenn das Verpasste nicht mehr aufzuholen ist.
Schlechte Bücher faszinieren auf ihre Weise, sagt Sternwanderer und nimmt damit Stellung zu Rubriken wie überschätzte Bücher im Bücher-Magazin oder zu Diskussionen wann, wie und ob ein Buch als schlecht bezeichnet werden darf oder nicht, wie sie z.B. hier auf lillyberry.de stattgefunden haben.
Im Rahmen dessen startet sie Ihre erste Blogparade, in der sie von Ihren Lesern wissen möchte, wo sie ihre Messlatte in der Bewertung von Literatur anlegen.
Oder kurz: Was macht ein gutes Buch aus?
Diese Frage habe ich einmal in 10 Punkten beantwortet:
- Charakter
Die Charaktere eines Buches sind für mich ausschlaggebend. Werden sie zu platt beschrieben, sind sie größtenteils unsympathisch oder gar leidenschaftslos, dann fehlt die Identifikation.
- Tiefe
Ich möchte keine endlosen Natur- und Handlungsbeschreibungen. Ich möchte verschiedene Blickwinkel einnehmen dürfen, mal Gott sein und von oben auf die Welt schauen, im nächsten Moment aber wieder im Inneren meines Helden sitzen.
- Setting
Für mich ist es ziemlich wichtig, wo der Roman spielt. Ich gebe zu- ich habe Vorurteile. Ich lese lieber von fantastischen Welten oder von fremden Ländern, als vom Supermarkt um der Ecke.
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