Archive for the ‘Rund ums Buch’ Category
Würde ich jetzt in diesem Moment ein neues Buch auswählen müssen, wäre es wohl “Shiver” von Maggie Stiefvater. Lange Zeit habe ich den Roman mit Ignoranz bestraft, aber Hollys Begeisterungsstürme haben mich schließlich dazu gebracht, es mir doch einmal anzuschaffen.

Es geht um Werwölfe und es handelt sich um einen Jugendroman, das ist alles, was ich weiß. Da ich die Taschenbuchausgabe habe, (gibt es überhaupt ein Hardcover?) lässt es sich leicht überall mit hintransportieren. Und da es relativ dünn ist und die Buchstaben sehr groß sind, werde ich es ziemlich flink gelesen haben. Das ist bestimmt kein Argument für ein gutes Buch, aber doch ein Argument, warum ein Roman nicht lange auf dem SuB verweilen muss. So etwas kriege ich locker-flockig nebenbei gelesen.
Ob es dann wirklich “Shiver” sein wird, entscheide ich, nachdem ich meine aktuelle Lektüre beendet habe. Denn die ist immer ausschlaggebend für das nächste Buch. Lese ich ein Jugendroman, der wirklich spannend ist, dann habe ich Lust auf mehr Jugendromane. Lese ich etwas Seichtes, steht mir der Sinn nach Poesie und Tiefe. War es dann aber zu schwerverdaulich, greife ich gern wieder zu Fantasy und Liebesschmökern.
31 Tage und 31 Bücher – und was steht bei Euch als nächstes an?

Ich lese derzeit zwei Bücher. Einmal den Vox-Topthriller “Entrissen”, in dem ein Serienmörder schwangere Frauen umbringt und deren Babys aus dem Leib schneidet. Bisher bin ich noch nicht allzu angetan, weil mich dieses typische Krimischema langsam aber sicher zu langweilen beginnt: Ein Mord, Polizist kommt zum blutigen Tatort, wird vorgestellt, während er von Übelkeit und Leichenduft berichtet, Pathologe ist auch vor Ort, ein kauziger Kerl, Fragen werden aufgeworfen: Wer macht so etwas? usw.
Man könnte vielleicht einwenden, dass Krimis nun einmal so funktionieren. Aber dass es auch anders geht, hat Tana French bewiesen. Ich bin von ihrem letzten Roman so verwöhnt worden, dass ich wohl ziemlich anspruchsvoll geworden bin.

Weil der Thriller recht dick und schwer ist, habe ich für unterwegs noch ein anderes Buch angebrochen. “Geh wohin dein Herz dich trägt” von Susanna Tamaro. Das wollte ich aufgrund des tollen Titels schon immer mal lesen. Und obwohl ich da gerade mal das erste Kapitel beendet habe, bin ich schon angetan. Es berührt gleich von Anfang an und ist so wunderschön geschrieben, dass es wie ein Lied klingt.
Worum es geht, weiß ich gar nicht so genau. Ich könnte natürlich den Klappentext oder ein paar Rezensionen lesen, aber ich möchte lieber von der Autorin selbst in die Handlung eingeführt werden und mich dann treiben lassen.
Falls ihr mitmachen wollt, bitte hier entlang: 31 Tage und 31 Bücher
Derzeit gibt es kaum ein Bücherblog, das bei dieser tollen Aktion nicht mitmacht. Wir zählen 31 Tage und 31 Bücherfragen. Jeden Tag steht ein Buch im Mittelpunkt, weil es geliebt wird oder gehasst, weil man es demnächst lesen möchte oder weil es vom Lieblingsautor stammt.
Aufmerksam bin ich auf diese Aktion drüben bei Maren geworden. Ich habe das ganze dann zurückverfolgt, indem ich die angegebenen Links angeklickt habe und bin am Ende bei Give your dreams the wings to fly gelandet. Ein Blog, das ich bisher noch nicht kannte.
Wie es im entsprechenden Post zu lesen ist, haben sich also eine Ana und eine Lena das Ganze ausgedacht; angelehnt an ähnlichen Aktionen, die es schon für Musik gab.
Ich werde mich die nächsten 31 Tage also daran beteiligen und euch von folgenden Büchern erzählen:
Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Ja, ich weiß. Dieses Stöckchen ist schon uralt – und ich bin garantiert der letzte Lesefreund, der es aufhebt. Aber sei’s drum. Ich finde die Aussagen interessant und möchte Euch meine Meinung dazu auch nicht vorenthalten:
1. Leser sind Katzenliebhaber
Nein, wirklich nicht. Ich mag Katzen nicht. Und sie mich auch nicht. *auf die kleine Narbe auf meiner Hand stiert* (Mistvieh!)
2. Leser sind sonnenscheu
Ich liebe die Sonne. Aber die Hitze eher weniger.
3. Leser sind Bauchmenschen
Jepp! Das ist bei mir nur leider keine positive Eigenschaft.
4. Leser sind romantisch
Auf eine subtile Art romantisch vielleicht. Aber für so ausgelatschte Gesten schäme ich mich immer – gern auch fremd. z.B. wenn jemand seinem Partner in der Öffentlichkeit einen Heiratsantrag macht, wenn jemand betont gefühlvoll redet, rote Rosen und Rosenblätter, Lebkuchenherzen … ja, alles, was man schon oft gesehen, gehört und gelesen hat, was klischeemäßig und übertrieben ist.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist
Genau.
Die Autorin Milena Moser hat für ihren Roman “Möchtegern” eine Autoren-Wettbewerb fürs Fernsehen geschaffen.
Wie sieht das in der Realität aus? Bräuchten wir neben DSDS, Popstars, Germanys Next Topmodel und Co. nicht auch eine Castingshow für Schreibtalente?
Dieses Stöckchen habe ich bei Nina gefunden und gleich mal mit rüber genommen. Hier soll wieder etwas Leben in die Bude kommen!
1.) Was liest Du gerade?
“Der Regen, bevor er fällt”
von Jonathan Coe
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Nina Blazons “Totenbraut”
3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher und Lesezeichen. Und jaaa, auch Make-up.
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Eher nicht.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein, aber in manchen habe ich Ex-Libris Symbole drin. (Aufkleber oder Stempel)
Jörn vom eliterator-Blog hat sich von der Online-Redaktion des ORF inspirieren lassen. Diese haben zum Jahreswechsel die Top Ten der subjektiv besten Bücher der letzten 10 Jahre aufgestellt. Weil man von denen kaum eines kennt, hat er kurzerhand seine eigene Liste aufgestellt und dazu aufgerufen es ihm gleichzutun.
Meine Top Ten ist nicht sehr originell. Ich bin ein Klassik- und Mainstream-Leser und das sieht man auch:
- Stephenie Meyer – Twilight Trilogie
- John Irving – “Das Hotel New Hampshire”
- Tana French – “Totengleich”
- Jane Austen – “Stolz und Vorurteil”
- F. Scott Fitzgerald – “Der große Gatsby”
- Stieg Larsson – Millenium Trilogie
- Finn – “Hallo Mister Gott, hier spricht Anna”
- Emily Brontë – “Sturmhöhe”
- JK Rowling – “Harry Potter”
- Sylvia Plath – “Die Glasglocke”
Eigentlich wollte ich auch noch Diana Gabaldons “Feuer und Stein” unterbringen, aber leider dürfen nur 10 Bücher genannt werden.
Harry Potter hat mich die Jahre über am meisten begleitet, klar, immerhin existieren sieben Bände. Mein All-Time-Favorit, der mich zu dieser Seite inspiriert hab, ist das “Hotel New Hampshire”, auch bekannt. An die Twilight-Saga kam ich auch nicht vorbei, obwohl ich es ursprünglich nur gelesen habe, um dem Boom zu trotzen und es bewusst schlecht zu finden.
Vielen Dank für Eure Teilnahme an dem Gewinnspiel.
Folgende Weihnachtsbücher habt Ihr empfohlen:
- Charles Dickens – “Eine Weihnachtsgeschichte”
- Ludwig Roman Fleischer – “Herbergssuche”
- Frances Hodgson Burnett – “Der kleine Lord”
- Kirsten Marohn – “Lappalie”
- Cecilia Ahern – “Zeit Deines Lebens” oder “The Gift”
- Friedrich Wolf – “Die Weihnachtsgans Auguste”
Alle, die einen Vorschlag gemacht haben, sind in den Lostopf gekommen, auch wenn ich nur die weihnachtlichen Empfehlungen hier aufführe.

Wer gewonnen hat, hat mal wieder die Seite random.org entschieden.
Morgen ist es so weit, die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Pforten auch für Privatbesucher.
Und ich kann leider nicht dabei sein!
Einerseits macht mich das wirklich ziemlich traurig, andererseits habe ich aber auch das Gefühl, dass es einer wochenlangen Vorbereitung bedurft hätte, um gezielt Angebote rauszusuchen und meinen Zeitplan danach zu organisieren.
Ich habe versucht auf der offiziellen Homepage zu schauen, was ich alles verpasse – das Messer tiefer in die Wunde zu bohren und so, aber Himmel, das ist absolut unmöglich!
Wer sieht da bitte schön durch?
Und wie kann man es schaffen einigermaßen gekonnt durch den Messedschungel durchzuschlendern, und nicht im Irrgarten verloren zu gehen, und am Ende weinend nach seiner Mutti ausrufen zu lassen?
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