Ja, ich weiß. Dieses Stöckchen ist schon uralt - und ich bin garantiert der letzte Lesefreund, der es aufhebt. Aber sei’s drum. Ich finde die Aussagen interessant und möchte Euch meine Meinung dazu auch nicht vorenthalten:
1. Leser sind Katzenliebhaber
Nein, wirklich nicht. Ich mag Katzen nicht. Und sie mich auch nicht. *auf die kleine Narbe auf meiner Hand stiert* (Mistvieh!)
2. Leser sind sonnenscheu
Ich liebe die Sonne. Aber die Hitze eher weniger.
3. Leser sind Bauchmenschen
Jepp! Das ist bei mir nur leider keine positive Eigenschaft.
4. Leser sind romantisch
Auf eine subtile Art romantisch vielleicht. Aber für so ausgelatschte Gesten schäme ich mich immer – gern auch fremd. z.B. wenn jemand seinem Partner in der Öffentlichkeit einen Heiratsantrag macht, wenn jemand betont gefühlvoll redet, rote Rosen und Rosenblätter, Lebkuchenherzen … ja, alles, was man schon oft gesehen, gehört und gelesen hat, was klischeemäßig und übertrieben ist.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist
Genau.
Die Autorin Milena Moser hat für ihren Roman “Möchtegern” eine Autoren-Wettbewerb fürs Fernsehen geschaffen.
Wie sieht das in der Realität aus? Bräuchten wir neben DSDS, Popstars, Germanys Next Topmodel und Co. nicht auch eine Castingshow für Schreibtalente?
Dieses Stöckchen habe ich bei Nina gefunden und gleich mal mit rüber genommen. Hier soll wieder etwas Leben in die Bude kommen!
1.) Was liest Du gerade?
“Der Regen, bevor er fällt”
von Jonathan Coe
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Nina Blazons “Totenbraut”
3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher und Lesezeichen. Und jaaa, auch Make-up.
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Eher nicht.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein, aber in manchen habe ich Ex-Libris Symbole drin. (Aufkleber oder Stempel)
Jörn vom eliterator-Blog hat sich von der Online-Redaktion des ORF inspirieren lassen. Diese haben zum Jahreswechsel die Top Ten der subjektiv besten Bücher der letzten 10 Jahre aufgestellt. Weil man von denen kaum eines kennt, hat er kurzerhand seine eigene Liste aufgestellt und dazu aufgerufen es ihm gleichzutun.
Meine Top Ten ist nicht sehr originell. Ich bin ein Klassik- und Mainstream-Leser und das sieht man auch:
- Stephenie Meyer – Twilight Trilogie
- John Irving – “Das Hotel New Hampshire”
- Tana French – “Totengleich”
- Jane Austen – “Stolz und Vorurteil”
- F. Scott Fitzgerald – “Der große Gatsby”
- Stieg Larsson – Millenium Trilogie
- Finn – “Hallo Mister Gott, hier spricht Anna”
- Emily Brontë – “Sturmhöhe”
- JK Rowling – “Harry Potter”
- Sylvia Plath – “Die Glasglocke”
Eigentlich wollte ich auch noch Diana Gabaldons “Feuer und Stein” unterbringen, aber leider dürfen nur 10 Bücher genannt werden.
Harry Potter hat mich die Jahre über am meisten begleitet, klar, immerhin existieren sieben Bände. Mein All-Time-Favorit, der mich zu dieser Seite inspiriert hab, ist das “Hotel New Hampshire”, auch bekannt. An die Twilight-Saga kam ich auch nicht vorbei, obwohl ich es ursprünglich nur gelesen habe, um dem Boom zu trotzen und es bewusst schlecht zu finden.
Vielen Dank für Eure Teilnahme an dem Gewinnspiel.
Folgende Weihnachtsbücher habt Ihr empfohlen:
- Charles Dickens – “Eine Weihnachtsgeschichte”
- Ludwig Roman Fleischer – “Herbergssuche”
- Frances Hodgson Burnett – “Der kleine Lord”
- Kirsten Marohn – “Lappalie”
- Cecilia Ahern – “Zeit Deines Lebens” oder “The Gift”
- Friedrich Wolf – “Die Weihnachtsgans Auguste”
Alle, die einen Vorschlag gemacht haben, sind in den Lostopf gekommen, auch wenn ich nur die weihnachtlichen Empfehlungen hier aufführe.

Wer gewonnen hat, hat mal wieder die Seite random.org entschieden.
Morgen ist es so weit, die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Pforten auch für Privatbesucher.
Und ich kann leider nicht dabei sein!
Einerseits macht mich das wirklich ziemlich traurig, andererseits habe ich aber auch das Gefühl, dass es einer wochenlangen Vorbereitung bedurft hätte, um gezielt Angebote rauszusuchen und meinen Zeitplan danach zu organisieren.
Ich habe versucht auf der offiziellen Homepage zu schauen, was ich alles verpasse – das Messer tiefer in die Wunde zu bohren und so, aber Himmel, das ist absolut unmöglich!
Wer sieht da bitte schön durch?
Und wie kann man es schaffen einigermaßen gekonnt durch den Messedschungel durchzuschlendern, und nicht im Irrgarten verloren zu gehen, und am Ende weinend nach seiner Mutti ausrufen zu lassen?
Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die in Rumänien geborene Deutsche Herta Müller, “die mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit zeichnet”. So lautet die offizielle Begründung
Damit wurde 10 Jahre nach Günter Grass wieder eine deutsche Person ausgezeichnet, noch dazu eine Frau, was mich ganz besonders freut. (laut Wikipedia sind 89,5% der Preisträger männlich)