So richtige Schreibblockaden habe ich beim diesjährigen Schreibmarathon noch nicht gehabt und auch sonst ist es eher Schreibfaulheit.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich möchte keine bösen Geister beschwören. Auf einer meiner Lieblingsblogs, nämlich auf dem der Autorin Petra A. Bauer habe ich einen tollen Artikel gefunden, der ihre Methoden, wie man der fiesen Blockade aus dem Weg gehen kann, zusammenfässt:
z.B. indem man sich selbst unter Druck setzt oder dass man sich genauso chic zurecht macht, als würde man in einem Büro arbeiten.
Der häusliche Schreibtisch ist in den meisten Fällen natürlich alles andere, als ein Büro. Aber Schmuddelklamotten vermitteln eher das Gefühl, dass die Ernsthaftigkeit fehlt, dass man doch Freizeit hat und sich eigentlich auch jeden Moment auf das Sofa legen könnte.
Mit schön geföhnten Haaren, einem eher unbequemen Outfit (also nix zum herumkuscheln) und tollem Make-up hat man die Möglichkeit das Arbeitsfeeling komplett zu verändern und etwas Ernst in die Sache zu bringen. Das ist gerade für Freiberufler oder Selbstständige wichtig.
Also alles in allem wertvolle Tipps, die ihr hier nachlesen könnt.
Vielen Dank Petra!
Foto: © Petra A. Bauer
Für all jene, die schon sehnsüchtig auf das neue Buch von Carlos Ruiz Zafón warten, hat der S. Fischer eine eigenes für den neuen Roman “Das Spiel des Engels” eingerichtete Webseite veröffentlicht.
[...] Unerhört: Bereits 4 Wochen vor Erscheinen können Sie hier eintauchen in den neuen Roman von Carlos Ruiz Zafón. Hören Sie hier exklusiv wie die Geschichte beginnt. Gesprochen wird der Beitrag von Gerd Wameling, der auch das
Hörbuch liest, welches zeitgleich zum neuen Roman bei Argon erscheint.”
Und zu gewinnen gibt’s auch noch was - was will das Leseherz mehr?
“[...] Genießen Sie Literatur einmal von ihrer schönsten Seite! Wir vom Literaturhotel Franzosenhohl wählen für Sie Er-Lesenswertes aus und schaffen den Rahmen, in dem Literatur eine ihrer schönsten Seiten entfalten kann: die der beglückenden Begegnung mit neuen Gedanken-Welten. Durch das stilvolle Ambiente unseres Hauses geben wir den literarischen Themen Raum, sich zu entfalten. Durch unseren persönlichen und herzlichen Service geben wir den Autoren und unseren Gästen die Gewissheit, gut aufgehoben zu sein auf ihrer Reise ins Abenteuer „Literatur“. Das Programm des Literaturhotel Franzosenhohl zeichnet sich durch Aktualität und Vielfalt aus. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den Übernachtungen mit Frühstück zahlreiche unterhaltende, entspannende und informative Veranstaltungen zu buchen und so aus ihrem Aufenthalt bei uns ein unvergessliches Erlebnis werden zu lassen!”
“[...] BookRix ist das Internetportal und die erste Bookunity in dem jeder seine geschriebenen Bücher, Kurzgeschichten, Gedichte etc. wie ein richtiges Buch gestalten, im Netz veröffentlichen, promoten und an Freunde verschicken kann. Die großen Web2.0-Projekte, die in Bereichen Musik, Videos oder Fotos populär geworden sind, bekommen eine Schwester-Plattform, die alle Literatur-Fans weltweit erfreuen soll: BookRix.
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Bitte was?
Ja, NaNoWriMo – der National Novel Writing Month, der diesen November seinen 10.Geburtstag feiert.
Was genau das ist?
Seit 1998 versammeln sich schreibwütige Personen aus der ganzen Welt im Internet (gut, die ersten Jahre kamen sie nur aus den USA, darum auch „national“), um den Monat November dazu zu nutzen einen kurzen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben.
Erst am 1.November wird das Textfeld auf der Homepage freigeschaltet und man kann loslegen.

Wie soll man denn einen Roman in einem Monat schreiben? Wozu das das Ganze? Und gibt es Gewinne?
Nein, gewinnen kann man nichts bzw. der Gewinn ist, dass man am Ende ein fertiges Manuskript in der Hand hält.
NaNoWriMo stellt nur eine einzige Anforderung: Quantität. Schaff deine 50.000 Wörter und du hast es gepackt. Ganz egal, wie schlecht du schreibst oder wie holprig sich der ganze Entwurf liest.
Erstes Ziel: alles schnell runter zu schreiben.
So unsinnig wie sich das erstmal anhört ist es nicht. Hat man erstmal einen kompletten Entwurf einer Geschichte in der Hand, erscheint das unwirkliche Gefühl, dass man selbst daraus einen richtigen Roman basteln kann, der sich auch verkaufen lässt, gar nicht mehr so unwirklich.
Das Ziel des Projektes ist, dass man Schreibhemmungen über Bord wirft und einfach einmal loslegt. Anders würde man nie erfahren, ob man das Talent zum Schreiben hat.
Jegliches Theoriebüffeln in sinnlos, wenn man nicht selbst zum Stift greift.
Ganz davon abgesehen hat sich die NaNoWriMo- Internetseite im Laufe der Zeit auch zur Community gewandelt. Die Autoren können sich dort profilieren, Freundschaften knüpfen und sich in Foren- ob lokal oder international- austauschen.
Lilly macht auch mit!
Auch ich werde dieses Jahr dabei sein. Zum ersten Mal.
Ich möchte einfach mal ein wenig Abstand zu meiner jetzigen Schreibarbeit bekommen und mir einen Monat Zeit nehmen etwas ganz anderes auszuprobieren. Wie es sich dann weiterentwickelt, werden wir sehen.
„Naked Marbelle“ wird mein Projekt heißen. Ein Fantasyroman, vielleicht etwas Peter-Pan-mäßig.
Ein italienischer Student namens gibt sich seiner Lethargie hin, bis Maria Lia Marbelle, eine nackte Fee aus einer anderen Welt, kommt und ihn verzaubert.
Warum sie nackt ist, weiß ich eigentlich gar nicht genau. Vermutlich will ich einfach nur etwas Erotik mit ins Spiel bringen.
Also ihr da draußen. Greift zu Stift und Papier, plant einen Entwurf und macht mit. Es macht sicher Spaß, hält eine Menge Übung bereit- und man kann nur gewinnen, oder?
Für alle Anfänger: Schaut euch einfach noch mal die Kapitel der Schreibschule an. Wie bringe ich Spannung in die Handlung, wie entwerfe ich den Plot, wie sollten die Charaktere dargestellt werden usw. ?
An die Überarbeitung braucht ihr nicht denken – also ob ihr euch richtig ausdrückt oder tolle Worte verwendet. Dafür ist später noch genug Zeit. Eigens dafür wurde auch der NaNoEdMo- der National Novel Editing Month ins Leben gerufen.
Es ist wirklich machbar. Durchschnittlich drei A4 Seiten pro Tag sind nicht viel. Die schreiben sich erstaunlich schnell, wenn man gewisse Ideen hat und nicht darüber nachdenken muss, ob das jetzt Sinn macht oder gut klingt.
Ich bin heute in den Weiten des Webs mal wieder auf eine interessante Seite gestoßen.
Literaturlandkarte.de heißt sie.
Sucht man mehrere Autoren, die einen ähnlichen Stil haben, wie sein Lieblingschriftsteller, wird man dort sicher fündig.
Man gibt dessen Namen ein und eine große Wortwolke “poppt” auf. Je näher ein Autorenname an seinem Favorit dran ist, desto ähnlicher ist deren Schreibstil.
In unmittelbarer Nähe von John Irving hält sich z.B. T. Coraghessan Boyle auf - etwas weiter entfernt wartet Enerst Hemingway.
Anna Gavalda ist Zafón also sehr ähnlich und Paulo Coelho schneidet sich fast mit Jostein Gaarder. Gut zu wissen!
Falls man also Abwechslung in sein Bücherregal bringen will - die Seite hilft bestimmt!
Seit kurzem gibt es eine neue, interessante Internetseite:

Wöchentlich wird dort ein neuer Roman vorgestellt, der demnächst veröffentlicht wird. Man kann sich die Leseprobe runterladen und einen ersten Eindruck verschaffen - und unter allen Usern, die anschließend einen Kommentar hinterlassen, wird das entsprechende Werk verlost.
Wer glaubt dies sei wieder nur ein hinterlistiges Gewinnspiel, der irrt. Bei durchschnittlich 200 Kommentaren pro Buch werden 100 druckfrische Werke versandt. Die Chance eines zu erhalten liegt momentan also noch bei ca. 50%.
Mit Rezensionen, nach dem man die Lektüre beendet hat, kann man den Status “Top-Kritiker” erwerben, der einem viele Schmankerl bereithalten kann, etwa Autorentreffen, Einladungen zu Lesungen oder Bücherpakete.
Mitmachen sag ich da nur - allein schon deswegen, weil man auf dieser Seite tolle Schmuckstückchen entdecken kann. “Firmin- ein Rattenleben” ist sofort auf meinen Wunschzettel gewandert.
Ein kurzer Auszug für alle, die noch unentschlossen sind:
Dies ist die traurigste Geschichte, die ich je gehört habe.
Sie fängt wie alle wahren Geschichten irgendwo an. Die Suche nach ihrem Anfang kommt dem Versuch gleich, die Quelle eines Flusses zu entdecken. Monatelang paddelst du unter sengender Sonne stromaufwärts, links und rechts ragen triefnasse Urwälder empor, durchweichte Landkarten lösen sich in deinen Händen auf. Falsche Hoffnungen, dichte Schwärme stechender und beißender Insekten sowie die Kapriolen deines Gedächtnisses machen dich fast wahnsinnig, und was hast du am Ende erreicht? Was ist die ultimative Thule deiner ganzen lachhaften Entdeckungsreise? Ein Sumpfloch im Urwald, mehr nicht. Oder auf eine Geschichte übertragen: eine vollkommen belanglose Äußerung oder Handlung.
Wunderbar!