Archive for the ‘Autoren’ Category

Carlos Fuentes: Der große mexikanische Schriftsteller ist tot!

Posted on 2012 05, 16 by Nina
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Am gestrigen 15. Mai 2012 ist eine der Größen der spanischsprachigen Literatur gestorben. Carlos Fuentes erlangte durch seine Romane, Erzählungen und Essays Weltruhm und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern in spanischer Sprache. Nun ist er im Alter von 83 Jahren in Mexiko City gestorben.

Carlos Fuentes war ein genauer Beobachter, der sich vor allem mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Problemen seiner Heimat Mexiko auseinandersetzte. Er sezierte dabei nicht nur förmlich die Gesellschaft und die Geschichte, sondern auch die Politik. Er galt als eine der wichtigsten kritischen Stimmen des Landes.

Mehrfach wurde er für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, bekam ihn jedoch leider nie. Dafür wurde er mit den wichtigsten Preisen der spanischsprachigen Literatur wie dem Cervantes-Preis geehrt. Seine bekanntesten Werke sind „Alle Katzen sind grau“, „Alle glücklichen Familien“ und „Nichts als das Leben“.

Annik Wecker: „Meine besten Eisrezepte“

Posted on 2012 05, 02 by Nina
Quelle: Dorling Kindersley

Quelle: Dorling Kindersley

Der Sommer steht merklich vor der Tür und zu dieser Jahreszeit gehört natürlich für die meisten auch köstliches Eis. Schon lange muss man dabei nicht mehr nur auf die Klassiker Schokolade, Erdbeere oder Vanille setzen, sondern kommt in den Genuss von etlichen einfallsreichen Kreationen. Wer sich und seine Liebsten in diesem Sommer selbst mit Eiskreationen beglücken möchte, dem empfehlen wir das Buch „Meine besten Eisrezepte“ von Annik Wecker.

Darin werden über 150 kalte Köstlichkeiten vorgestellt und zum Nachmachen präsentiert. Für viele Rezepte braucht man keine Eismaschine. Natürlich drehen sich die Rezepte nicht nur um Milcheis, sondern auch um Sorbets oder Frozen-Joghurts. Wer hier nichts findet, ist selbst schuld! Dazu gibt es noch jede Menge Tipps und Tricks wie die coolen Kreationen am besten gelingen. Also, der Sommer kann kommen!

Annik Wecker ist die Frau des Liedermachers Konstantin Wecker und hat bereits einige Kochbücher herausgebracht, die zum Teil auch preisgekrönt sind. Erschienen ist „Meine besten Eisrezepte“ im Dorling Kindersley Verlag.

Jörg Kachelmann: Buch über Prozess kommt im Oktober

Posted on 2012 04, 18 by Nina
cc by wikimedia/ René Mettke

cc by wikimedia/ René Mettke

Seit einigen Jahren werden wir immer mehr von Promi-Büchern überschwemmt. Der Markt boomt und für die kriselnde Verlagsbranche ist es ein gutes Geschäft. Da werden lieber ernsthafte und unbekannte Autoren und Schriftsteller hinten angestellt, wenn stattdessen ein Teenie-Star wie Justin Bieber bereits mit 16 Jahren seine Biografie auf den Markt werfen kann. Ghostwriter machen es möglich…

So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis Jörg Kachelmann seine Erlebnisse in einem eigenen Buch beschreibt und vor allem verkaufen will. Das wird aber auch Zeit, denn immerhin ist seit seinem Freispruch wegen angeblicher Vergewaltigung bereits ein ganzes Jahr vergangen! Lange hieß es, dass sein Buch „Mannheim“ heißen würde. Mit diesem Machwerk wird er uns jedoch nicht beglücken.

Stattdessen schreibt er gemeinsam mit seiner Frau Miriam ein Buch, das den Titel „Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz“ tragen soll. Darin erzählen die beiden, wie sie die Vorwürfe und natürlich den Prozess erlebt haben. Darauf hat die Welt gewartet! Im Oktober soll es soweit sein und schon jetzt kann man sich die Beststeller-Listen dazu vorstellen… Was haltet ihr von solchen Promi-Büchern? Daseinsberechtigung oder einfach nur pure Geschäftemacherei?

Karl May: 100. Todestag des legendären Autors

Posted on 2012 04, 04 by Nina
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Ganze Generationen sind mit den Geschichten rund um Winnetou und Old Shatterhand aufgewachsen. Die Bücher wurden heimlich nachts unter der Bettdecke im Licht der Taschenlampe verschlungen und die Filme werden immer wieder gerne gesehen, von den zahlreichen Adaptionen und Parodien gar nicht zu sprechen. Tausende Menschen strömen zudem jedes Jahr zu den Karl-May-Spielen nach Bad Segeberg. Vor wenigen Tagen jährte sich der Todestag des legendären Autors zum 100. Mal.

Geboren wurde Karl Friedrich May am 25. Februar 1842 im damaligen Königreich Sachsen. Im 19. Jahrhundert erlangte er mit seinen Abenteuer- und Reiseromanen Weltruhm. Laut der UNESCO zählt er zu den meistgelesenen Schriftstellern deutscher Sprache weltweit. Die Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt. Seine Erzählungen spielen vor allem im Wilden Westen und im Orient.

Karl May selbst wurde wohl auch so legendär, weil er sich liebend gerne selbst inszenierte. Später konnte er mehr und mehr zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden und behauptete selbst Old Shatterhand zu sein und seine Abenteuer selbst erlebt zu haben. Ein interessanter Charakter der Literaturgeschichte. Wer sich mehr vertiefen möchte, dem empfehlen wir zum Beispiel die Biografie „Karl May: Untertan, Hochstapler, Übermensch“ von Rüdiger Schaper, die im vergangenen Jahr im Siedler Verlag erschienen ist.

„Sand“ von Wolfgang Herrndorf: Preis der Leipziger Buchmesse

Posted on 2012 03, 21 by Nina

In der vergangenen Woche wurde der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Grund genug sich vor allem einen Preisträger einmal näher anzusehen. In der Kategorie Belletristik wurde der Roman „Sand“ von Wolfgang Herrndorf ausgezeichnet und war damit auch der Liebling der Leser, die online, wie berichtet, abstimmen konnten.

„Sand“ spielt im September 1972. Als sich im Rahmen der Olympischen Spiele in München das Drama um die Geiselnahme der israelischen Delegation abspielt, werden in einer Hippie-Kommune in Nordafrika vier Menschen ermordet. Ein etwas eigener Kommissar macht sich an die Ermittlungen und etliche Personen werden verwickelt. Zwischen die Fronten gerät ein Mann ohne Gedächtnis, der nach seiner Existenz sucht…

Es handelt sich um einen Thriller mit satirischen Anklängen, der eigentlich nicht so recht in die gängigen Genres passen will. Der Autor Wolfgang Herrndorf selbst wurde 1985 in Hamburg geboren und arbeitet unter anderem als Zeichner für das Satiremagazin „Titanic“. Sein Roman „Tschick“ entwickelte sich 2010 zu einem echten Überraschungserfolg. Der Preis der Leipziger Buchmesse ist nun ein weiterer Preis in der Sammlung des herausragenden Autors. Den Preis nahm ein Freund für ihn entgegen.


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