Das Thema lockt wohl niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, auch mein Senf dazu abzugeben.
Meinen Artikel dazu: Helene Hegemann - oder warum es keine Wunderkinder gibt, habe ich im Lovelybooks-Blog veröffentlicht.
Der Rechtsstreit zwischen Stieg Larssons Familie und seiner Lebensgefährtin Eva Gabrielsson scheint in die letzte Runde zu gehen.
Vater Erland und Bruder Joakim Larsson baten Ihr rund 2 Millionen Euro als Abfindung an. “Wir können ihr 20 Millionen Kronen geben. Alles, was sie tun muss, ist bei uns anrufen und ‘ja bitte’ sagen”, wird Erland zitiert.
Kirsten hat sich dem Motto Jedes Jahr ein neuer Roman verschrieben und arbeitet eifrig an die Einhaltung ihrer Pläne.
Ab August ist ihr Roman Bunte Fische über ihre Homepage bestellbar. Für Ende des Jahres ist dann der Buchhandelsanschluss geplant.
Bunte Fische, sagt sie, erzählt die leise und unaufdringliche Begegnung zweier Menschen, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten.
“Bunte Fische” ist ein leiser und romantischer Roman mit einer unkonventionellen Heldin. Ein Buch über Nähe, Loslassen und die Suche nach sich selbst. Eine Geschichte über Menschen, die vom Leben am Wegesrand zurückgelassen wurden und die merken, dass es sich lohnt, doch noch einmal aufzubrechen, auch wenn das Verpasste nicht mehr aufzuholen ist.
Die Frage habe nicht ich formuliert und sie wird auch nicht auf gulli.com ernsthaft gestellt. Allerdings scheint es, als würde die britische Regierung sich wünschen, dass Kinder jeden Erwachsenen zunächst einmal als möglichen Sexualstraftäter wahrnehmen.
Anders ist es nicht zu erklären warum gefordert wird, dass sich jeder britische Kinderbuchautor sich in eine zentrale Datenbank einträgt, die Kindern zum Schutz vor Pädophilen dienen soll.
Nicht nur, dass es demütigend ist seine eigene Person mit derartigen Themen in Verbindung zu bringen – der Spaß soll umgerechnet auch noch 75€ kosten.
Für J.K. Rowling sind das natürlich Peanuts, aber geht es nicht ums Prinzip?
Die Sanktion würde darin bestehen, dass Lesungen an Schulen künftig verboten werden.
Was haltet ihr davon?
Ist es nicht lächerlich jeden Menschen zu einem potentiellen Verbrecher zu machen?
Und haben Lehrer, Erzieher, Babysitter und sogar Nachbarn nicht weitaus mehr Kontakt zu Kindern, als ein Schriftsteller?
Rowling und ihre Kollegen haben diese Maßnahme im Übrigen boykottiert.
Ich war heute auf einer Lesung von Sebastian Fitzek. Ich fand ihn schon online sehr unterhaltsam und habe mir gedacht, dass er sicher einer derjenigen ist, die mehr können, als nur sich selbst darzustellen und trockene Seiten zu lesen. Und ich hatte recht gehabt.
Am 01.04.2009 veranstaltete Sebastian Fitzek seine erste Weblesung, in welcher er etwas von sich erzählte, Fragen beantwortet, von seinem Buch “das Kind” berichtete und nahtlos mit einem Textbeispiel anknüpfte.
Ich fand seine ruhige, locker und humorvolle Art sehr sympathisch, habe ihm gern zugehört und wieder richtig Lust bekommen eines seiner Romane zu lesen.
Für alle, die nicht live dabei waren, hat er einen 3-teiligen Zusammenschnitt auf youtube veröffentlicht:
Auf lillyberry.de steht schon felsenfest, wer heute Nacht die Präsidentschaftswahl gewinnen wird: der gute Barack natürlich.
Und auch die Schriftstellerfreunde John Irving und Günter Grass glauben daran. Sorgen machen sie sich hingegen, dass ihm das gleiche Schicksal wie Martin Luther King ereilt: dass irgendwelche Rassisten ihn umbringen könnten.
In diesem sehr interessanten Interview sprechen beide über Politik und Literatur, ihrer Angst um Obama, Deutschland, Amerika, die Sprache einer internationalen Freundschaft und auch über die DDR.
Viel Spaß Lesen und danke an Eddie, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.