About - FAQ

Hier findest Du eine kleine FAQ-Liste mit häufig gestellten Fragen und sonstigen Einschüben von mir. Steht hier nicht alles, was Du wissen möchtest oder hast Du sonstige Anliegen, dann kannst Du Dich auch unter info@lillyberry.de melden.



About
Die Frage aller Fragen- was ist lillyberry.de und worum geht es hier? ".

Antwort

lillyberry.de ist ein kleines Literaturprojekt, das sich in Blogform Themen widmet, die sowohl für Leser, als auch für Schreiber interessant sind. Hier findet ihr Rezensionen, News aus dem Medien- und Kulturbereich, Inspirationen und Schöngeistiges, sowie Schreibtipps.
Wöchentliche Kolumnen wechseln sich ab mit Linktipps, Blogparaden, Querverweisen und etwas Plauderei aus meinen Anfängerversuchen in der Literaturbranche Fuß zu fassen.





Und wer genau ist Lilly Berry?
Bist das Du?

Antwort

Nein und ja. Lilly Berry ist eine Romanfigur aus John Irvings Roman „Hotel New Hampshire“. Ihr größtes Hobby war das Schreiben und die Poesie. Trotz eines Bestsellers fühlte sie sich nie groß und nie genug, um jemals zu schöne Dinge zu schreiben wie berühmte Autoren, z.B. John F. Fitzgerald.
Diesen Romancharakter zum Vorbild, habe ich ihren Namen als Pseudonym gewählt. Ich möchte an der Stelle weiterschreiben, an welcher Lilly aufgegeben hat. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.





Wozu ein Pseudonym?
Möchtest Du anonym bleiben?

Antwort

Darauf kann ich wieder mit ja und nein antworten. Sollte ich meine Projekte jemals veröffentlichen können, dann werde ich schon zu dem stehen, was ich geschrieben habe und wäre auch nicht abgeneigt Lesungen zu halten. Aber ein schönes Sprichwörtchen besagt, dass die Henne erst dann gakeln sollte, wenn das Ei gelegt ist. Es wäre mir schon ein wenig peinlich meinen echten Namen kombiniert mit großen Tönen und Zielen im Netz verstreut zu wissen, und am Ende zu scheitern.
Ich bin sehr paranoid und sorgfältig darauf bedacht meine persönlichen Daten an mich zu halten; sicher auch aus dem Grund, weil ich im Internet auch nicht mit Informationen und Meinungen geize.





Was kannst Du zum Fernstudium für kreatives Schreiben sagen?
Ich habe gelesen, dass Du Dich an der Cornelia Goethe Akademie angemeldet hast, finde aber keine weiteren Artikel. Warum nicht?

Antwort

Es gab ein paar organisatorische Probleme, erst hat sich die Lektorin nicht bei mir gemeldet, dann habe ich meine Aufgaben nicht rechtzeitig abgeben. Dazu kam eine Information in Form eines ver.di-Artikels (siehe hier), in welchem die Akademie und die anhängenden Verlage scharf kritisiert worden sind. Ich habe daraufhin beschlossen diesen Fernkurs nicht weiterzuführen und habe mit der CGA eine (für mich) sehr teure, aber immerhin noch akzeptable Lösung gefunden, um nachträglich auszusteigen.





Was hältst Du von Fernkursen?
Würdest Du sagen, dass das Geld darin gut investiert wäre?

Antwort

Da bin ich zwiegespalten. Natürlich wollen einem solche Kurse nichts Schlechtes. Sie sind mit interessanten Informationen aufbereitet, bieten nette Anregungen und fordern immer wieder zum Schreiben auf. Außerdem steht einem in den meisten Fällen ein Lektor zur Seite, der die Texte korrigiert, kritisiert und an den richtigen Stellen eben auch lobt.
Informationen über Dramaturgie sind besonders für blutige Anfänger wichtig, das ständige Schreiben ist die einzige Möglichkeit das Handwerk zu lernen und ein Kritiker bzw. ein Lektor ist Gold wert.
Was mich daran aber stört ist:

a) dass die kleinen Aufgaben nicht sehr motivierend sind. Wer einen Roman schreiben möchte und diesen auch schon vor Augen hat, langweilt sich schnell mal bei vorgegebenen Bildbeschreibungen.

und

b) dass es einfach zu teuer ist. Unter 1500€ geht in den meisten Fällen nichts.

Für nicht einmal 50€ und etwas Selbstdisziplin kann man aber genau die gleiche Wirkung erzielen. Die Grundlagen des Schreibens werden in unzähligen Büchern beschrieben (hier z.B.). Dort ist eines so gut, wie das andere. Die wichtigen Dinge werden einem überall erklärt.
Schreiben kann man zu jeder Tag- und Nachtzeit, daran kann einem keiner hindern. Wenn man Motivationen braucht, um kleine Übungstexte zu schreiben, obwohl man eigentlich von einem Roman träumt, kann man an Kurzgeschichten-Wettbewerbe teilnehmen, die überall im Internet ausgeschrieben sind.
Um Kritiken zu erhalten, kannst Du Deine Freunde drüberschauen lassen. Auch wenn sie nichts vom Schreiben verstehen, sie wissen, was sich interessant liest und was ihnen gefällt bzw. nicht gefällt. Der Ingenieur bist Du, Deine Leser wollen nicht wissen, wie Du was gemacht hast oder wie lange Du an was gebastelt hast. Sie entscheiden nur, was gut, schlecht oder mittelmäßig ist, indem sie schauen, was auf sie wirkt.
Wenn Du professionellere Kritiken haben möchtest, dann kannst Du Dich in einem Schreiber- oder Autorenforum anmelden. Empfehlen kann ich da Jackys Schreibwerkstatt.

Meine Meinung also: Fernlehrgänge lohnen sich nicht.





Wer schreibt hier mit?
Gibt es noch andere Autoren oder schmeißt Du den Laden ganz allein?

Antwort

lillyberry.de hat hin und wieder Gastautoren, die über alles schreiben, was ihre literarische Welt bewegt. Informationen darüber findest Du hier.





Woher nimmst Du Deine Schreibtipps?
Sind diese abgeschrieben oder eigene Erfahrungen?

Antwort

Beides. Nun gut, abgeschrieben habe ich nirgendwo, aber es gibt eine Reihe von Fakten in Sachen kreatives Schreiben, die überall bekannt sind- insbesondere was Erzählerperspektiven, Charakterentwicklung, Dramaturgie und Konflikte betrifft. Irgendwas müssen die Literaturwissenschaftler ja zutage gefördert haben. ;)
Allerdings lässt sich mit diesen Informationen noch immer kein guter Roman schreiben. Wer auf der Suche nach Schreibtipps ist, die einem das ultimative Geheimnis verraten, sollte gleich aufgeben.
Ich schreibe aber auch über meine persönlichen Erfahrungen und Methoden, um so Inspirationen und Orientierungen für Dein eigenes Schaffen zu bieten.
Aber: ich bürge nicht mit meiner Kompetenz. ^^





Ist lillyberry.de eine kommerzielle Seite?
Ich sehe hier an verschiedenen Stellen Werbung. Die nervt mich. Willst Du mit Deinem hiesigen Geschreibsel etwa Geld verdienen?

Antwort

Ich möchte kein Geld verdienen, aber auch kein Geld verlieren. Das Seitenhosting kostet mich im Jahr etwa 30€. Weiterhin habe ich vor die Seite etwas umzugestalten; bin aber technisch nicht sehr versiert, sodass ich Grafiker oder Webdesigner bezahlen muss.
Im letzten Jahr habe ich mit Google Adwords und diversen Partnerprogrammen keine 20€ herausholen können, aber dennoch verschiedene Gewinnspiele veranstaltet. Es ist also kein lohnendes Geschäft für mich.
Ich versuche die Werbung dennoch thematisch passend zu halten- wie etwa Amazon-Bildlinks bei jeder Buchbesprechung oder Annoncen für Hörbücher und Buchshops, sodass die Leser auch etwas davon haben und nicht belästigt werden.





Verdienst Du etwas an Deinem Buchshop?
Und ist es sicher dort zu bestellen?

Antwort

Der Buchshop läuft über den Amazon-Server und leitet Dich immer zu Deinem ganz normalen Konto weiter. Ja, ich bekomme bei jedem Verkauf, der über diese Shopseite stattfindet, einige Cents.
Warum Du gerade da kaufen solltest – tja, weil ich etwas davon habe, ist sicher kein Argument für Dich. Warum Du aber immer mal wieder reinschauen solltest? Weil ich dort wenige, aber tolle Bücher thematisch ordne, was ganz praktisch ist, wenn Du auf der Suche nach einem Geschenk bist oder neue Bücher für Dein eigenes Regal suchst.





Warum stehe ich nicht in Deiner Linkliste?
Ich habe auch ein schönes Bücherblog. Warum verlinkst Du mich nicht?

Antwort

Es tut mir leid. Ich habe in den letzten Monaten so viele schöne Blogs gefunden, dass mein Feedreader aus allen Näten platzt und ich selbst nicht mehr durchsehe. Ich bemühe mich immer mal wieder Links zu tauschen – alte und tote Blogs rauszuwerfen und neue aufzunehmen, aber es sind einfach zu viele.
Dass Du nicht in meiner Linkliste steht, bedeutet nicht, dass ich nicht gern bei Dir lese, sondern einfach, dass ich meine Leser nicht mit meilenlangen Linklisten überfordern möchte. Denn das würde dazu führen, dass er diese meidet- und das wäre nicht nur sehr schade, es widerspricht auch dem Prinzip einer lebhaften und vernetzten Blog-Community.





Hast Du Visionen?
Was willst Du mit diesem Blog erreichen? Hast Du Zukunftsvisionen? Wo siehst Du Dich damit in 2 Jahren?

Antwort

Wenn ich neben dem Spaß an Büchern, am Schreiben, daran mich auszuprobieren und mich auszutauschen noch einen tieferen Sinn fürs Bloggen sehe, dann würde ich wohl das gleiche wie viele andere auch sagen: Literatur macht Spaß. Bücher sind nicht nur was für verstaubte und arschkonservative Langweiler. Lesen sind kleine Weltreisen im Kopf, ist Unterhaltung auf hohem Niveau und gleichzeitig Wellness. Bücher sind Freunde, treue Wegbegleiter, Stützen und der Schlüssel zu immer neuen Perspektiven. Bücher kommen nie aus der Mode und alle sollen das wissen. Belletristik braucht keine E-Reader, Belletristik braucht begeisterte Menschen, die ihre Begeisterung auf andere, besonders auf Kinder, übertragen.

Wenn ich an die Zukunft denke, sehe ich lillyberry.de als interaktives Online-Medium, das neben ausführlichen und gut recherchierten Artikeln (man lernt ja schließlich nie aus), Videocasts, Podcasts und Kursmaterial zum kreativen Schreiben zur Verfügung stellt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll ein Projekt nach dem anderen realisiert werden.





Meine Kaffeemaschine ist defekt! Was nun?!
Es ist 8:30 Uhr und ich stelle fest, dass meine Kaffeemaschine den Geist aufgegeben hat! Hilfe! Wie soll ich den Vormittag überleben?

Antwort

Ganz ruhig, ganz ruhig! Ich würde vorschlagen Du lässt Du Arbeit erstmal liegen und gehst

a) zum nächsten Supermarkt und holst Dir Instant-Coffee-Pulver (z.B. von Jacobs) oder Cool-Coffee aus dem Kühlregal oder
b) zum nächsten Bäckercafé und holst Dir zwei bis x Coffee to go oder
c) Du gehst Dir schnellstmöglich eine neue kaufen.

Arbeit ohne Kaffee kann in einer Katastrophe enden. ^^





Sind die Rezensionen unabhängig?
Oder lässt Du Dich von Autoren mit Geld oder von Verlagen mit Rezensionsexemplaren bestechen?

Antwort

Kommt darauf an wie hoch die Summe ist oder wie viele Bücher man mir bietet. ;)
Nein, natürlich nicht. Ich lese zum Vergnügen und ich schreibe aus Vergnügen. Buchbesprechungen kommen bei mir hauptsächlich zustande, weil ich nach einer Lektüre das dringende Bedürfnis habe jemandem meine Meinung aufzudrücken.
Ich schreibe nichts nettes, nur weil ich einen Autor oder eine Autorin kenne oder weil man mich darum bittet. Wenn Ihr einmal grob über die Rezensionsliste schaut, dann könnt Ihr auch sehen, dass ich bei fast jedem Roman, selbst bei denen, die ich toll fand, Kritikpunkte mit anbringe.
Es kann nie alles perfekt sein und auf dieser Seite wird auch nicht so getan, als wären die plattesten Mainstream-Romane große Literatur.





Krieg ich Deine Nummer?
Ich würde gern mit Dir telefonieren.

Antwort
Sorry, ich bin ein Nerd. Bei mir läuft alles über den PC ;)





Was “sollte” man über Dich wissen?
Alter? Geschlecht? Schuhgröße? Ethnische Minderheit? Tangas oder Panties?

Antwort

Bald 24, weiblich, noch Studentin, aber eher in Teilzeit (Soziologie, VWL und Demografie), Gelegenheitsjobberin, Fußball- Schlager und Dorfdepp-Techno-Elekro-Fan, nicht radikaler Veganer, ohne die „Ich bin was besseres als ihr“-Attitüde, John Irving-Verehrerin, Lokalpatriot (Rostock und die Insel Usedom), Erich Fromm-Bewunderer, Astrid Lindgren-Liebhaber, zukünftiger Schwedenauswanderer, Claudia Roth-Gutfinder (Roth for President!), Auto- und Geschwindigkeitsfan, Pippi-als-Vorbild-Haberin, sowie Eis, Büchern und Kaffee-Süchtler.
Und das wichtigste zum Schluss- Schuhgröße 39, nordeuropäischer Typ, Panties bevorzugend.





Was liest Du am liebsten?
Und wer sind Deine Lieblingsautoren?

Antwort

John Irving, Stieg Larsson, Carlos Ruiz Zafón und Stephenie Meyer stehen bei mir an erster Stelle. Irving wegen seiner Fantasien und der Art Geschichten wie Geschichten und nicht wie Dokumentationen zu erzählen, Larsson wegen der Spannung, wegen eines Krimityps fernab von „Officer steht im Mittelpunkt, ein Serienmörder muss gefasst werden“, wegen der Atmosphäre und wegen des Charakters Lisbeth Salander, Zafón wegen des Wohlfühlfaktors und der Bücherliebe und Stephenie Meyer wegen der Romantik.

Davon abgesehen lese ich eigentlich alles, historische Romane, Krimis und Thriller, Poetisches, Klassiker, Kinderbücher, Kriegs- und Freiheitsgeschichten, Gedichtbände und Fantasy.
Nur an typische Frauenromanchen komme ich nicht ran. Sobald die Rede von Schuhen, shoppen, Prada, Party und Teenager ab 35 ist, sehe ich rot. Ein Glück die Macher halten sich rein Covertechnisch gern an die gleiche Machart, sodass sie mir schon auf 20m Entfernung auffallen.





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