Archive for Februar, 2012

J.K. Rowling: Neuer Verlag und Buch für Erwachsene!

Posted on 2012 02, 28 by Nina

Joanne K. Rowling ist eindeutig ein Phänomen. Als sie die Geschichten rund um den Zauberlehrling Harry Potter verfasste, ahnte sicherlich niemand, dass sie schon bald vom Erfolg nahezu überrollt werden würde. Heute gibt es wohl keinen, der Harry Potter nicht kennt, weltweit wurden 450 Millionen Bänder der Abenteuer verkauft und J.K. Rowling gehört mit einem geschätzten Vermögen von 530 Millionen Pfund (rund 630 Millionen Euro) zu den reichsten Frauen Großbritanniens.

„Dame, König, As, Spion“ von John le Carré

Posted on 2012 02, 21 by Nina

Unsere Filmlandschaft hat sich ohne Frage in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Anzahl der wirklich guten Filme ist rar geworden. Besonders Hollywood geht immer weniger Risiken ein und setzt lieber auf kalkulierte Erfolge, die meist nach Schema F ablaufen. Dazwischen findet man jedoch auch immer wieder wirkliche Besonderheiten, bei denen es sich oft um Literaturverfilmungen handelt.

Momentan im Kino „Dame, König, As, Spion“, ein Film, der nicht nur mit hervorragenden Schauspielern besetzt ist, sondern auch für drei Oscars nominiert ist. Einige Gründe mehr nicht nur ins Kino zu gehen, sondern auch das Buch von John le Carré zu lesen, auf dem der Film basiert!

In „Dame, König, As, Spion“ lässt Großmeister le Carré wieder einmal seinen bekanntesten Protagonisten, Topspion George Smiley, zum Einsatz kommen. Smiley soll in diesem Buch seinen Posten als Chef des britischen Geheimdienstes räumen. Eine wichtige Mission ist gescheitert und er selbst ist auch nicht mehr gerade der Jüngste. Doch es stellt sich heraus, dass sich mitten unter seinen Leuten ein Doppelagent, ein Maulwurf, befindet, der für Moskau tätig ist. Smiley jagt ihn bis nach Russland und das mitten im Kalten Krieg.

T.C. Boyle: „Wenn das Schlachten vorbei ist“

Posted on 2012 02, 14 by Nina
Quelle: Hanser Verlag

Quelle: Hanser Verlag

Der Schriftsteller T.C. Boyle gehört ohne Frage zu den bedeutendsten seiner Art in der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur. In seinen etlichen Geschichten und Romanen hat er sich immer wieder einem zentralen Thema gewidmet: dem Einfluss des Menschen auf die Umwelt. Dies bringt er in seinem aktuellen Buch „Wenn das Schlachten vorbei ist“ (Originaltitel: When the Killing’s done) zu einem vorläufigen Höhepunkt.

Wann schützen Projekte wirklich die Natur? Wie weit darf Tierschutz gehen? Was ist dabei Recht und was Unrecht? Dies sind nur ein paar Fragen, die sich Boyle und damit auch uns Lesern in „Wenn das Schlachten vorbei ist“ stellt. Der Roman spielt auf den Channel Islands vor der Küste Kaliforniens. Hier wurden durch den Menschen im Laufe der Jahrhunderte Tiere wie Ratten oder Schweine eingeschleppt, die es dort im natürlichen Ökosystem eigentlich nicht gibt und die es deshalb gehörig durcheinander gebracht haben.

Auf der einen Seite steht die Biologin Alma Boyd Takesue, die um jeden Preis das alte Ökosystem wieder herstellen möchte und dafür auch die Ausrottung der dort lebenden, eingeschleppten Tierarten in Kauf nimmt. Dagegen wehren sich auf der anderen Seite Tierschützer wie Dave LaJoy und Anise Reed.

Es ist fast schon ein apokalyptischer Roman, der die Ausbeutung und Veränderung der Natur durch den Menschen und deren Folgen verdichtet und deutlich darstellt. Wer T.C. Boyle kennt, weiß, dass es dabei auch um grundlegende Fragen wie Moral und den Wert des Lebens geht. Zudem haben die Protagonisten eine gemeinsame Vergangenheit… „Wenn das Schlachten vorbei ist“ ist in Deutschland im Hanser Verlag erschienen.

Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle: Das Original lohnt sich!

Posted on 2012 02, 07 by Nina
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Den Namen Sherlock Holmes kennt sicherlich jedes Kind. Er ist der Vater der modernen Kriminalhelden und begründete die forensische Tradition in der Welt der Kriminalromane. Immer wieder, wie auch in letzter Zeit, lassen sich Künstler von den Geschichten rund um Holmes inspirieren. Es gibt unzählige Adaptionen, von Comic-Heften bis hin zu Filmen. So meinen die meisten die Figur des Meisterdetektivs zu kennen ohne jemals die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle gelesen zu haben.

Unsere Vorstellungen von Sherlock Holmes sind vor allem von den älteren Filmen geprägt, wo er als spießiger Detektiv mit Jagdkappe und Inverness-Mantel auftritt. Dieses Bild basiert auf einigen Illustrationen von Sidney Paget, jedoch gleichen sie nicht wirklich denen in den Büchern. Schon alleine deswegen lohnt es sich, die Bücher zu lesen. Dabei wird man einige Überraschungen erleben!

Interessant ist auch, dass die aktuellen Filme von Guy Ritchie zwar ein modern eingefärbtes Bild des Detektivs zeichnen, jedoch sich erstaunlich nah an die Bücher halten. Arthur Conan Doyle hat mit seinen Geschichten rund um Sherlock Holmes, von denen es vier Romane und 56 Kurzgeschichten gibt, das Bild des Privatdetektivs gehörig auf den Kopf gestellt. Wurden damals eher Fälle zufällig aufgeklärt, ging es ihm um nüchterne Schlussfolgerungen.

Die ersten Geschichten rund um Holmes und Watson wurden kaum beachtet, doch irgendwann schlugen sie ein wie eine Bombe. Zu diesem Zeitpunkt hatte Doyle seinen Detektiv schon fast wieder über. Er wollte sich lieber anderen Geschichten widmen und so beschloss er Holmes sterben zu lassen. Bei einem Kampf mit seinem Erzfeind Moriarty stürzen er und Holmes in die Schweizer Reichenbachfälle. Die Leser waren entsetzt und trugen öffentlich Trauer.

Ein paar Jahre später schrieb Doyle mit „The Hound of Baskerville“ eine Geschichte, die vor Holmes’ Tod angesetzt war. Der große Erfolg führte dazu, dass Doyle Sherlock Holmes doch wieder auferstehen ließ, da der Detektiv dank seiner japanischen Kampfkunst (ja, es kamen damals bereits Martial Arts vor!) Moriarty in den Fluten entkommen sei.  Man könnte an dieser Stelle noch so viel über diese wahren Krimiklassiker erzählen. Am besten ihr lest sie selbst!