Archive for 2012

Quelle: wikimedia
Am gestrigen 15. Mai 2012 ist eine der Größen der spanischsprachigen Literatur gestorben. Carlos Fuentes erlangte durch seine Romane, Erzählungen und Essays Weltruhm und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern in spanischer Sprache. Nun ist er im Alter von 83 Jahren in Mexiko City gestorben.
Carlos Fuentes war ein genauer Beobachter, der sich vor allem mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Problemen seiner Heimat Mexiko auseinandersetzte. Er sezierte dabei nicht nur förmlich die Gesellschaft und die Geschichte, sondern auch die Politik. Er galt als eine der wichtigsten kritischen Stimmen des Landes.
Mehrfach wurde er für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, bekam ihn jedoch leider nie. Dafür wurde er mit den wichtigsten Preisen der spanischsprachigen Literatur wie dem Cervantes-Preis geehrt. Seine bekanntesten Werke sind „Alle Katzen sind grau“, „Alle glücklichen Familien“ und „Nichts als das Leben“.

Quelle: btb
Der schwedische Schriftsteller ist vor allem mit seinen Krimis rund um Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti berühmt geworden. Doch natürlich hat er auch andere Bücher geschrieben, die nichts mit seinen berühmten Ermittlern zu tun haben. Ein Buch, das uns besonders gefallen hat, ist „Die Perspektive des Gärtners“.
Winnie musste gleich zwei große Schicksalsschläge verkraften: Ihr erster Mann starb mit der gemeinsamen Tochter bei einem Autounfall und später wird auch noch ihre vierjährige Tochter Sarah vor den Augen ihres jetzigen Mannes Erik entführt. Vierzehn Monate lang suchen Erik und Winnie verzweifelt nach ihrer Tochter, dann überredet die Frau ihren Mann, nach New York zu ziehen um endlich ein neues Leben beginnen zu können.
Zu Beginn scheint alles gut zu gehen, doch plötzlich geschehen merkwürdige Dinge und Erik merkt aus Zufall, dass Winnie das Haus heimlich verlässt, wenn er nicht da ist um sich mit dubiosen Gestalten zu treffen. Weiß Winnie, wo Sarah ist und dass sie noch lebt? Hat sie Erik die Wahrheit über ihre Vergangenheit gesagt?
Es ist eine dramatische und sehr spannende Reise, auf die uns Hakan Nesser in „Die Perspektive des Gärtners” mitnimmt. Erschienen ist das Buch im btb Verlag und kostet 9,99 Euro.

Quelle: Blanvalet
Seit vielen Jahren ist der Name Tess Gerritsen von den Thriller-Beststeller-Listen nicht mehr wegzudenken. Die US-amerikanische Autorin arbeitete früher als Ärztin bevor sie zum schreiben kam. Diese Tatsache ist sicherlich ein Grund dafür, dass einen vor allem immer wieder die Beschreibungen der Leichen und der Morde an sich, das Blut in den Adern gefrieren lässt. Generell bringt sie ihre medizinischen Fachkenntnisse geschickt und gut ein.
Besonders ihr Ermittlerduo Jane Rizzoli und Maura Isles hat es einigen ihrer Fans angetan. So gibt es bereits eine Serie, die auf ihren Geschichten beruht („Rizzoli & Isles“ immer mittwochs um 20:15 Uhr auf Vox). Vor kurzem ist der inzwischen achte Roman „Totengrund“ rund um die beiden Ermittlerinnen endlich auch als Taschenbuch erschienen!
Dieser Fall geht Jane Rizzoli besonders nahe, da ihre Freundin und Kollegin Maura Isles direkt betroffen ist. Die Pathologin Isles hat in einem verlassenen Haus in einem Bergdorf in Wyoming zusammen mit anderen Personen Schutz vor einem Schneesturm gesucht. Seitdem sind sie alle verschwunden. Als ein verunglücktes Auto mit vier Leichen gefunden wurde, beschleicht Jane ein Verdacht: Ist Maura unter den Toten? Rizzoli beginnt unter Hochdruck zu ermitteln…

Foto: Blanvalet
Stellen wir uns einmal vor, in ganz Europa würden nach und nach die Stromnetze zusammenbrechen. Was könnten wir dann alles nicht mehr benutzen? Wie würden sich die Leute verhalten? Usw. Alles nur pures Malen von Horror-Szenarien oder doch möglich? Der österreichische Autor Marc Elsberg hat in seinem vor kurzem erschienenen Buch „Blackout – Morgen ist es zu spät“ genau dieses Szenario auf spannende und beklemmende Weise einmal durchgespielt.
In ganze Europa melden nach und nach die Stromnetze Überlastung, die Kraftwerke schalten sich ab und die Politiker versuchen wie immer zu beruhigen. Doch der Strom kommt nicht wieder… Der Verkehr stockt, U-Bahnen fallen aus und Fahrstühle bleiben stecken. Geldautomaten können nicht mehr bedient werden und irgendwann geben auch die Notstromaggregate von Kliniken und Atomkraftwerken ihren Geist auf…
Klar, dass bei den Menschen irgendwann Panik ausbricht… Gleichzeitig versuchen die Behörden die Verantwortlichen auszumachen und ein italienischer Hacker, der selbst seltsame Steuerungsbefehle auf seinem intelligenten Stromzähler entdeckt hat, gerät ins Visier. Schnell ist klar: Europa ist Opfer eines Terroranschlags und die Gegner sind raffinierter als vermutet…
Beim Lesen des Buches bekommt man ein mulmiges Gefühl, weil einem klar wird, auf welche umfassend zusammenhängenden und brüchigen Konzepte wir unsere Gesellschaft bauen. Das Buch ist nicht nur gut recherchiert, sondern natürlich auch mit allen Elementen ausgestattet, die ein guter Thriller so braucht.

Quelle: Dorling Kindersley
Der Sommer steht merklich vor der Tür und zu dieser Jahreszeit gehört natürlich für die meisten auch köstliches Eis. Schon lange muss man dabei nicht mehr nur auf die Klassiker Schokolade, Erdbeere oder Vanille setzen, sondern kommt in den Genuss von etlichen einfallsreichen Kreationen. Wer sich und seine Liebsten in diesem Sommer selbst mit Eiskreationen beglücken möchte, dem empfehlen wir das Buch „Meine besten Eisrezepte“ von Annik Wecker.
Darin werden über 150 kalte Köstlichkeiten vorgestellt und zum Nachmachen präsentiert. Für viele Rezepte braucht man keine Eismaschine. Natürlich drehen sich die Rezepte nicht nur um Milcheis, sondern auch um Sorbets oder Frozen-Joghurts. Wer hier nichts findet, ist selbst schuld! Dazu gibt es noch jede Menge Tipps und Tricks wie die coolen Kreationen am besten gelingen. Also, der Sommer kann kommen!
Annik Wecker ist die Frau des Liedermachers Konstantin Wecker und hat bereits einige Kochbücher herausgebracht, die zum Teil auch preisgekrönt sind. Erschienen ist „Meine besten Eisrezepte“ im Dorling Kindersley Verlag.
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