Neben dem Beruf studieren – Welche Optionen gibt es

Posted on Juni 23, 2011 by Lilly

In Deutschland studieren immer mehr Menschen nebenberuflich. Für viele stellt ein solches berufsbegleitendes Studium eine optimale Möglichkeit dar, nach einer Ausbildung und während einer festen Beschäftigung (die ja auch ein festes Gehalt mit sich bringt) akademische Qualifizierungen zu sammeln und somit neue Herausforderungen annehmen und Schritte auf der Karriereleiter machen zu können. Aufgrund dieser erhöhten Nachfrage ist der Markt für berufsbegleitende Studienangebote in den letzten Jahren stark gestiegen. Wie man auch in der Fernunterrichtsstatistik sehen kann, ist die Zahl der Fernstudierenden in den letzten 5 Jahren um 50% gestiegen – von knapp 60.000 auf 90.000 Personen. Aber welche beiden Möglichkeiten gibt es, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren? Nachfolgend werden die beiden Optionen vorgestellt:

Fernstudium:

Sicherlich die bekannteste Option und oftmals auch als Synonym für ein berufsbegleitendes Studium verwendet. Bei einem Fernstudium erhält der/ die Studierende die Lernunterlagen per Mail oder Post nach Hause und hat dann einen bestimmten Zeitraum, in dem der Stoff zu lernen ist bzw. die Aufgaben zu lösen sind. Prüfungen werden teilweise per Webcam oder in den Studienzentren der Fernhochschulen abgelegt. So soll sichergestellt werden, dass nicht geschummelt werden kann. Wer sich ein weitergehendes Bild verschaffen will: Auf dieser Webseite finden sich Erfahrungen zur FernUni Hagen, Akad und viele mehr.

Abendstudium/ berufsbegleitendes Präsenzstudium

Bei einem Abendstudium bzw. berufsbegleitenden Präsenzstudium drückt man im übertragenen Sinne die Hochschulbank. Bei dieser berufsbegleitenden Studienform gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie die Studienzeiten gelegt sind. So kann es sein, dass man beispielsweise zwei Mal abends unter der Woche ab 18:00 Uhr Unterricht hat und einmal am Samstag. Andere Hochschulen bieten Blockunterricht an, der nur am Wochenende stattfindet. Was aber allen Angeboten gemein ist: Man lernt im Team, hat richtige Vorlesungen und kann bei Fragen schnell den Professor bzw. Lehrenden befragen. Diese Studienform eignet sich also eher für diejenigen, die sich alleine nur schwer zum Lernen motivieren können.

Fazit: Man sollte sich realistisch einschätzen. Kann ich alleine lernen? Bringe ich die Motivation auf, nur aus Büchern und Lernunterlagen mir selbst Inhalte beizubringen? Oder brauche ich interaktive Vorlesungen und Mitstudenten (quasi Leidensgenossen)? Davon sollte man seine Studienwahl abhängig machen.

Bild: Thomas Kölsch / pixelio.de

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