Archive for Mai, 2011

Aktion Sommerbuch 2011 – Macht mit!

Posted on 2011 05, 15 by Lilly

Das ist ein Aufruf an alle meine lieben Blogger-Kollegen und Kolleginnen!

Viele von Euch bloggen regelmäßig über die eigene Lesestatistik und über unzählige Challenges an die sie teilnehmen oder gar veranstalten, um sich selbst noch mehr zum Lesen anzutreiben.
Daran ist nichts falsch, es wird sicher eine Menge Leutchen geben, die so etwas gern verfolgen. Es geht mir hier auch nicht darum, unsere deutsche Buch-Bloglandschaft zu kritisieren, sondern einfach mal zu fragen: Wäre es nicht schön, wenn wenigstens von Zeit zu Zeit einmal unsere Leser und deren Bedürfnisse im Vordergrund stehen würden, und nicht nur unsere eigenen Interessen?
Wie wäre es, wenn wir eine Challenge veranstalten würde, die nicht nur uns selbst anspornt, sondern auch allen, die regelmäßig unseren Blog aufrufen, einen Mehrwert bietet?

Ich habe da an eine Sommerbuch-Aktion gedacht! Wie ich bei meiner Blogparade vor zwei Jahren schon festgestellt habe: Im Sommer liest man anders. Die, die Urlaub bekommen, haben einfach mehr Zeit für Bücher, die armen Schweine, die arbeiten müssen, wünschen sich zumindest Urlaubsfieber für den Kopf. Und natürlich macht ein Roman gleich 2x so viel Spaß, wenn dieser auch den Sommer thematisiert; wer will schon von Schnee, Weihnachten, rauem Sturm und bunten Herbstblättern lesen, wenn er bei 30 Grad unter einem Schatten spendenden Baum hockt, oder in Mallorca am Strand liegt?

cried as if it was real…

Posted on 2011 05, 07 by Lilly

Hat es jemand gesehen – gestern/vorgestern – und weint mit mir?
Meine Umgebung macht sich schon über mich lustig. Aber oh mein Gott, das hat einem ja das Herz gebrochen, oder?

Was für ein Titel! Billige Effekthascherei?

Posted on 2011 05, 06 by Lilly

Wow, was für ein Titel, oder? Wenn das Buch auch nichts taugt, einer gewissen Aufmerksamkeit kann man sich damit ja gewiss sein.
Aber nein, mit dem Titel hält die Autorin, was Sie verspricht. Ich glaube, das Buch hätte gar nicht anders heißen dürfen!

Kleine Kostprobe gefällig?

Die Großstadt war gewesen, was ich brauchte, das Leben am Überangebot vorbei, möglichst weit entfernt von der Frau Schwägerin vom Doktor Soundso, bei dem ja auch der Neffe vom Dings in Behandlung ist mit diesem Furunkel am Kinn schlimme Sache der arme Bub wie will der denn mit dem Ei im Gesicht eine Freundin finden. Der Studienplatz war Vorwand genug, endlich ihrem Wirkungskreis zu entkommen, jedem ihrer Kreise, ich wollte weg sein, gänzlich entbunden, ein winziges Zimmer in einer billigen Wohnung behausen, Schallplatten hören in jeder Lautstärke, Kassetten, Radio. […]
Ich wollte auf den Gehwegen, in den Untergrundbahnen nichts als fremde Gestalten mit ihren Leben und Tätowierungen auf den Schultern, mit ihrer Musik, ihren unbekannten Sehnsüchten und Leiden. Und ich mitten unter ihnen, leidend auch, leidenschaftlich, eine Fremde, sich selbst fremd, doch hartnäckig an einer Liebe festhaltend zu ihrer großen Stadt, beschützt von deren Anonymität, eure Ignoranz war mein Deodorant.

(Seite 8 )

Rezension folgt in Kürze!


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