Archive for Februar, 2010

Lovelybooks: DSDS für Schreibtalente?

Posted on 2010 02, 23 by Lilly

Die Autorin Milena Moser hat für ihren Roman “Möchtegern” eine Autoren-Wettbewerb fürs Fernsehen geschaffen.
Wie sieht das in der Realität aus? Bräuchten wir neben DSDS, Popstars, Germanys Next Topmodel und Co. nicht auch eine Castingshow für Schreibtalente?

P.C. und Kristin Cast – Gezeichnet

Posted on 2010 02, 20 by Lilly

Gegenwart. Die Welt dreht sich munter, wie wir sie kennen. Mit einem Unterschied: Es gibt Vampire. Okay, Vampyre. Warum sie mit y geschrieben werden? Das fragt sich wohl jeder.
Keine Monster, keine Kreaturen, die sich vom Rest der Menschheit fernhalten. Es hat sie schon immer gegeben und jeder weiß es. Shania Twain ist ein Vampyr und überhaupt – die schönsten und talentiertesten Lebewesen sind in diesem Buch nicht mehr menschlich.

gezeichnetDie Göttin Nyx entscheidet, in welchem Menschen sie Potential sieht und wen sie mit ihren Kräften bedenken will. Ganz normale Teenager werden daraufhin gezeichnet. Gebranntmarkt, wenn man so möchte. Eine blau gezeichnete Mondsichel erscheint dann auf der Stirn. Das Zeichen, dass ihre Körper soeben die Transformation vom Mensch zum Vampyr begonnen haben. Eine harte Prozedur für die jungen Menschen, die sie unmöglich allein durchstehen können. Also müssen Sie in eine spezielle Schule, das Hogwarts der Vampyre, House of Nights. Das ist eine Art Internat, indem die Nächte zum Tag gemacht werden und umgekehrt. Die Schüler werden von erwachsenen Vampyren unterrichtet und auch in privaten Belangen betreut.
Nicht jeder Teenager wird den Wandel erfolgreich bestreiten. Einer von zehn, so hat es sich in der Vergangenheit gezeigt, wird sterben. Entweder gleich als 16-jähriger Jungvampyr oder nach Abschluss der letzten Klasse kurz vor der endgültigen Vollendung. Quasi wahllos trifft es einen, der qualvoll aus Ohren, Mund und Nase zu bluten beginnt und dann innerhalb weniger Minuten stirbt.

Plagiatsvorwürfe gegen Helene Hegemann

Posted on 2010 02, 20 by Lilly

Das Thema lockt wohl niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, auch mein Senf dazu abzugeben.
Meinen Artikel dazu: Helene Hegemann – oder warum es keine Wunderkinder gibt, habe ich im Lovelybooks-Blog veröffentlicht.

Jonathan Coe – Der Regen, bevor er fällt

Posted on 2010 02, 15 by Lilly

regenbevorerfaelltGill, eine Mutter in den mittleren Jahren, kümmert sich um den Nachlass ihrer verstorbenen Tante Rosamond. In ihrem Haus findet sie verschiedene Tonbandaufnahmen und einen Brief, in der sie ihre Nichte darum bittet, Imogen zu finden und ihr diese zu überreichen. Gill erinnert sich an diese Imogen, einer weit entfernten Cousine. Sie war in den Zwanzigern und Imogen noch ein Kind – ein stilles, traurig wirkendes und blindes Kind – als sie sich auf dem Geburtstag ihrer Tante kennenlernten. Es gab nur dieses eine Treffen zwischen beiden. Wie soll sie Imogen, die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsen sein müsste, finden?
Da es ihr zunächst nicht gelingt, folgt sie der Bitte ihrer Tante und hört sich die Tonbänder selbst an.

“Ich möchte dir, mehr als alles andere, Imogen, eine Vorstellung von deiner Geschichte vermitteln. Du sollst ein Gefühl dafür bekommen, wo du herkommst und welche Kräfte es waren, die dich hervorgebracht haben”, beginnt Rosamond zu erzählen.
Sie möchte Imogen, die nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen ist, erzählen, warum es dazu gekommen ist und wie das letztendlich mit ihrer Blindheit zusammenhängt.

Sie beginnt mit den 40er Jahren. Als kleines Mädchen wurde sie selbst von ihren Eltern zu ihrer Tante aufs Land geschickt- evakuiert, um sie vor den Gefahren des Krieges in der Stadt zu schützen. Dort freundete sie sich mit ihrer etwas älteren Cousine Beatrix an, die von ihrer Mutter gänzlich ignoriert oder kaltherzig behandelt wird. Die Liebe scheint nur ihren Brüdern und den Hunden zugute zu kommen.
Um ihrem Elternhaus zu entfliehen, heiratet sie früh und wird ungewollt schwanger. Die Freundschaft zwischen Rosamond und Beatrix besteht lange weiter – und so fühlt sich Rosamond auch zu dem kleinen Kind, Thea, hingezogen. Sie lebt sogar zwei Jahre bei ihr und ihrer Freundin, nachdem die unstete, unreife und verantwortungslose Beatrix einem Mann nach Kanada hinterher reist.
Trotz der Liebe, sie ihr mit auf dem Weg gibt, kann sie das Mädchen nicht vor ihrer Mutter schützen, die sie später wieder zu sich holt und genauso kalt und grausam behandelt, wie sie selbst es von zuhause kannte.

Ich hab ein Stöckchen aufgehoben: Bücherfragen

Posted on 2010 02, 12 by Lilly

Dieses Stöckchen habe ich bei Nina gefunden und gleich mal mit rüber genommen. Hier soll wieder etwas Leben in die Bude kommen!

1.) Was liest Du gerade?
“Der Regen, bevor er fällt” von Jonathan Coe

2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Nina Blazons “Totenbraut”

3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher und Lesezeichen. Und jaaa, auch Make-up.

4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Eher nicht.

5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein, aber in manchen habe ich Ex-Libris Symbole drin. (Aufkleber oder Stempel)


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