Archive for Juli, 2009

Linktipps am Freitag – Amazon Klage, 8 Gründe warum Lesen bildet und Co.

Posted on 2009 07, 31 by Lilly

Ein 17-jähriger Schüler aus Michigan verklagt Amazon, weil diese Orwells-Klassiker via Mobilverbindung vom E-Reader Kindle gelöscht haben.
Er erwarte eine finanzielle Aufwandsentschädigung, für die sinnlosen Mühen, die er in seine Hausaufgaben steckte. Die ganze Story gibt es im Basic-Thinking-Blog.

Der Übersetzer Harry Rowohlt stellt sich hier einigen Leserfragen um und über Literatur. Ein wunderschönes Zitat kommt zum Schluss:

Ich halte das Buch für das Medium der Zukunft.

Beim dumblittleman werden 8 Gründe genannt, warum fiktionales Lesen von großer Bedeutung ist. Dabei geht es nicht nur um Spaß oder seichte Unterhaltung, sondern von diversen Fähigkeiten, die sich mit einem Roman herausarbeiten lassen.

Und zum Abschluss gibt es wieder das Buch der Woche in der aktuellen Lesen!-Ausgabe mit Elke Heidenreich:


bookish

Fröhlich Lesen mit Sebastian Fitzek

Posted on 2009 07, 30 by Lilly

frohlichlesenUnd wo wir gerade schon über Fitzek reden:
Am 2.August um 23:30 läuft auf MDR FRÖHLICH LESEN. Wer’s noch nie gesehen hat, Moderatorin ist, wie der Name schon sagt, Susanne Fröhlich.
Das Thema der Sendung lautet Fiktion oder Wirklichkeit – was ist spannender? und zu Gast sind Sebastian Fitzek und Michael Tsokos.

Wer Sebastian Fitzek kennt, weiß, dass er äußerst unterhaltsam ist.
Also einschalten!

Sebastian Fitzek – Das Kind

Posted on 2009 07, 30 by Lilly

Ist das … ? Das kann nicht sein. Felix ist gestorben. Er war kalt, als ich ihn Sophie aus den Armen nahm. Ich habe ihn selbst beerdigt und …
“Bei diesen Bildern könnte man ins Zweifeln geraten, oder?”
… und ihn sterben sehen. Eben gerade.

daskind
Das Kind hat mich seit dieser Weblesung ungemein interessiert. Ich habe mir diesen Roman, der nach meiner Erfahrung mit Splitter und die Therapie der letzte sein sollte, gekauft und …
… und wurde diesmal nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in einer nervösen Erwartungshaltung gelesen, dachte ich doch die herrliche Spannung und all die Verwirrungen laufen am Ende wieder ins Leere und werden mit fadenscheinigen Lösungen begründet. Aber nein. Handwerklich war in meinen Augen alles solide.

Aber von vorn.
Robert Stern ist ein erfolgreicher Anwalt und absoluter Rationalist. Er glaubt nur an das, was er sieht. Beruflich hat er es damit weit gebracht, aber privat steht er vor einem Trümmerfeld. Seit sein neugeborener Sohn vor 10 Jahren am plötzlichen Kindstod verstarb und seine Frau ihn verlassen hat, ist nichts mehr wie zuvor.

Was sind schlechte Bücher?

Posted on 2009 07, 28 by Lilly

schlechtesbuchSchlechte Bücher faszinieren auf ihre Weise, sagt Sternwanderer und nimmt damit Stellung zu Rubriken wie überschätzte Bücher im Bücher-Magazin oder zu Diskussionen wann, wie und ob ein Buch als schlecht bezeichnet werden darf oder nicht, wie sie z.B. hier auf lillyberry.de stattgefunden haben.
Im Rahmen dessen startet sie Ihre erste Blogparade, in der sie von Ihren Lesern wissen möchte, wo sie ihre Messlatte in der Bewertung von Literatur anlegen.
Oder kurz: Was macht ein gutes Buch aus?

Diese Frage habe ich einmal in 10 Punkten beantwortet:

  1. Charakter
  2. Die Charaktere eines Buches sind für mich ausschlaggebend. Werden sie zu platt beschrieben, sind sie größtenteils unsympathisch oder gar leidenschaftslos, dann fehlt die Identifikation.

  3. Tiefe
  4. Ich möchte keine endlosen Natur- und Handlungsbeschreibungen. Ich möchte verschiedene Blickwinkel einnehmen dürfen, mal Gott sein und von oben auf die Welt schauen, im nächsten Moment aber wieder im Inneren meines Helden sitzen.

  5. Setting
  6. Für mich ist es ziemlich wichtig, wo der Roman spielt. Ich gebe zu- ich habe Vorurteile. Ich lese lieber von fantastischen Welten oder von fremden Ländern, als vom Supermarkt um der Ecke.

Kerstin Gier – Rubinrot

Posted on 2009 07, 27 by Lilly

„Die Parole?“
Quark edit bisquitis. Oder so ähnlich.
„Qua redit nescitis“, sagte Gideon.
Na, fast.

rubinrot
Wenn Du die Möglichkeit mit Hilfe eines kleinen Geräts in beliebig viele Zeiten zu reisen, was würdest Du dann tun? Die Welten, die darauf warten entdeckt zu werden, sind grenzenlos. Die Gefahren sind es auch. Eben deshalb wäre es von ungeheurer Wichtigkeit sich intensiv mit Geschichte, vergangenen Kulturen, Traditionen und Gepflogenheiten auseinanderzusetzen.

Die 16-jährige Gwendolyn Shepherd hat ein sogenanntes Zeitreise-Gen geerbt. Ihr stehen die Türen in vergangene Jahrhunderte offen. Allerdings gibt es ein kleines Problem. Gwen wurde direkt ins kalte Wasser geschmissen. Durch eine Irrtum oder auch durch bewusste Verschleierung sind einige Familienmitglieder – ihre Großmutter Lady Arista, die Großtante Maddy und Tante Glenda – davon ausgegangen, dass Gwens Cousine Charlotte die Gen-Trägerin ist.


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