Frankfurter Verlagsgruppe – Verarsche

Posted on Mai 14, 2009 by Lilly

Vor kurzem erreichte mich ein Brief der Frankfurter Verlagsgruppe, über die ich an dieser Stelle schon berichtet habe (auch die Cornelia Goethe Akademie ist daran angeschlossen).

In ihrem Schreiben teilte man mir mit, dass mein Gedicht, welches ich vor gefühlten zwei Jahren einmal zu einem ganz anderen Zweck einreichte, in einem Gedichtband veröffentlicht werden soll.
Das Lektorat habe es für gut befunden und ausgewählt; auch ein Autorenhonorar von 50€ werde gezahlt.

Da ich weiß, dass diese Verlagsgruppe, die den Namen Goethe in den Dreck zieht und sich als hochkulturell empfindet, als Zuschussverlag arbeitet, habe ich das Schreiben und die beiliegenden Formulare genauer unter die Lupe genommen.
Was kam dabei raus? Veröffentlicht wird nur der Autor, der bereit ist 30 dieser Gedichtbände zum Ladenpreis von 14,80€ abzunehmen. Darauf erhält man dann 50€ Rabatt.
Eine Seite im Buch wird dafür reserviert, man kann auch andere Gedichte einreichen.

Was heißt das konkret? Zahle 394€ und kaufe Dich damit in ein Buch ein, was kein Schwein jemals kaufen wird.
Sehr interessant. Wer sich genauer für die Arbeitsweise dieses Pseudoverlags interessiert, dem empfehle ich diesen Wiki-Artikel.

Gleich am Anfang des Schreibens steht:

In dieser in hoher Auflage erscheinenden und jährlich neu aufgelegten Dichteredition werden die ausdrucksvollsten Gedichte der “Frankfurter Bibliothek” zusammengeführt. “Die besten Gedichte” zählen zu den stark verbreiteten Lyriksammlungen der Gegenwart.

Müsst Ihr auch so lachen, wie ich?

Comments

  • Sonja on Mai 15th, 2009

    Wow, das ist ja heftiger Tobak! Auf jeden Fall immer das Kleingedruckte lesen, das ist wirklich sehr wichtig in heutiger Zeit. Ansonsten werde ich sicherlich von der CGA Abstand nehmen. Das ist nicht das richtige für mich.

  • Kirsten on Mai 15th, 2009

    In Zeiten von Dienstleistungsverlagen wie BoD, wo man für 39 Euro sein Buch veröffentlichen kann ohne weitere versteckte Kosten wundert es mich eh, dass ÜBERHAUPT noch irgendjemand bei Druckkostenzuschussverlagen unterschreibt.

    Sorry, wenn ich das so hart sage, aber da muss man wirklich ein wenig auf die Nase gefallen sein, wenn man derartige Deals eingeht. Wer Internet hat, kennt auch Google und sollte imstande sein, sich schnell und umfassend ein Bild von diesen Verlagen machen zu können. Aber es gibt sie anscheinend immer noch: Leute, die horrende Summen Geld zahlen, um ihr Buch gedruckt zu sehen. Dabei geht es doch viel billiger (siehe oben). Allerdings scheinen da auch viele auf einem Egotripp zu sein, die Tatsache alleine, dass dich so ein Verlag hofiert – egal, ob DKZV oder nicht – scheint bei vielen Autoren Wunder zu bewirken und den Verstand auszuschalten und das Geld zu lockern.

    Der Schwager von meinem Arbeitskollegen will sage und schreibe mehrere tausend Euros für die Veröffentlichung seines Buches bei so einem DKVZ ausgeben. Dafür bekommt er u.a. um die 20.000 Buchexemplare bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Fragen wie “Wer soll die kaufen?” und das Argument, dass der Verlag erst druckt, wenn man verkauft und die damit einen Wahnsinnsreibach bereits im Voraus machen, ziehen nicht. Es gibt sie: Leute, die einfach zu viel Geld haben. ;o)

  • Lilly on Mai 15th, 2009

    Wie jetzt? 20.000 Exemplare werden zugesichert – aber mit BoD-Prinzip? Hört sich komisch an. Denn wenn das Buch ein Renner werden sollte und, sagen wir, 40.000 Stück verkauft werden könnten, würde der Verlag sich doch ins eigene Bein schießen, wenn er es nicht tut, oder?
    Oder ist Dein Schwager durch diesen Vorschuss an den eventuellen Gewinnen hinterher ganz allein beteiligt?

    Ja, ich denke auch, dass viele Menschen dazu neigen dem Image zu glauben. Die Frankfurter Verlage mit ihrem Goethe-Getue und ihrem hochliterarischen Ruf … das ich nicht lache.

    Aber wer sich auf sowas etwas einbildet, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

  • Maren on Mai 15th, 2009

    Holla, wie frech ist das denn??
    Sowas ist doch schon fast kriminell…

  • Mart on Mai 18th, 2009

    Mann, Mann, Mann. Echt frech. Aber wenigstens konntest Du darüber lachen :)

  • Kirsten on Mai 18th, 2009

    Selbst wenn der Schwager meines Arbeitskollegen (nicht meiner, zum Glück!) später alleine am Gewinn beteiligt sein sollte – das Geld für 20.000 Bücher muss erstmal vorgestreckt werden. Das geht in mehrere tausend Euros. Die bekomm erstmal wieder rein. Da hilft dann auch keine Eigenbeteiligung am letztendlichen “Gewinn” mehr. Am Ende sitzt man auf einem Haufen Schulden. Ich denke, das ist die übliche Masche bei DKZV Verlagen. Niemand kann sich 20.000 Bücher zuhause einlagern, warum auch? Wenn der Verlag dir anbietet, dass er sie nicht nur lagert, sondern bei Bestellung auch auf eigene Kosten verschickt, willigt jeder Autor ein. Nur, wer will da nachprüfen, ob diese Bücher schon fertig gedruckt sind oder erst gedruckt werden, wenn tatsächlich mal ein Buch bestellt wird? BoD Dienstleistungsverlage sind wenigstens so ehrlich und sagen von vornherein, dass sie erst bei Bestellung drucken, was für die meisten Autoren auch völlig ausreichend ist. Und sie sind eben VIEL billiger, da kann man wirklich noch Träume verwirklichen für nen Heiermann, wie es so schön heißt.

    Die DKZV Verlage müssen sich ihre Autoren nicht mal genau anschauen. Wer bei DKZV veröffentlicht, hat entweder kein Talent oder ist so verzweifelt und frustriert von den Absagen der großen Publikumsverlage, dass er’s wissen will und seinen Kram auf Teufel komm raus veröffentlicht sehen will. Selbst wenn du etwas auf dem Kasten hast – in einem DKZV Verlag sind die Chancen gleich Null, dass das honoriert oder erkannt, geschweige denn gefördert wird. Bei DKZV Verlagen wird man durch die Bank weg nur Hobby-Autoren finden, die das Ganze mit Leidenschaft machen, aber mehr steckt oftmals auch nicht dahinter. Die Hausfrau, die für ihr Leben gerne schreibt und bei einem DKZV Verlag veröffentlicht hat und zufällig den großen Bestseller schreibt, die wird nicht geboren werden. Bei DKZV Verlagen kann man keinen Bestseller machen, denn es gibt keine Marketingstrukturen, die dir zu einem Bestseller verhilft. Das gesamte Marketing bleibt am Autoren hängen. Wenn du gut bist, verkaufst du ein paar hundert Bücher im Jahr, aber nur, wenn du gut bist und nonstop die Werbetrommel rührst, Lesungen gibst und diverse tausend Euros für Werbung ausgibst. Da schlaucht, raubt Energie und Zeit zum Schreiben ist auch nicht mehr da. Das mag bösartig von mir klingen, so über diese Verlage herzuziehen, aber sie ziehen ahnungslosen Autoren tatsächlich das Geld aus den Taschen und versprechen ihnen das Blaue vom Himmel. In Zeiten von BoD, wo du für 39,– Euro dein Buch mit Buchhandelsanschluss veröffentlichen kannst, kann es einen schon wütend machen, wieviele Euros so ein DKZV Verlag für dieselbe Leistung nimmt.

    Wer etwas auf sich und sein Können hält, versucht es bei den großen Publikumsverlagen, den RICHTIGEN Verlagen. Alle andere wollen nur ihre Träume verwirlichen (so wie ich), haben keine Lust auf den Stress mit den großen Verlagen (so wie ich) oder haben tatsächlich kein Talent und kassieren deswegen Absagen. Da scheinen derartige Angebote von DKZV Verlagen dann oft wie Balsam für die geschundene Schriftstellerseele. Einer nüchternen Bilanz kann allerdings kein DKZV Verlag standhalten.

    Ich kann nur sagen: Finger weg von DKZV. Und das gilt pauschal durch die ganze Reihe dieser Anbieter.

  • Christiane on Mai 28th, 2009

    Ganz ehrlich. Warum hast du da denn überhaupt jemals was eingereicht? Ich kenne jetzt deine Geschichte mit diesem Verlag und der Cornelia Goehte Akademie nicht im Detail, aber man sollte sich doch schon im Vorhinein informieren…
    Gut, dass du das vorher gesehen hast und nicht drauf reingefallen bist.

  • Lilly on Mai 28th, 2009

    Ach, das ist schon länger her. Ich wollte ein Stipendium für den Fernlehrgang und habe deswegen etwas hingeschickt. Das Stipendium habe ich nicht bekommen, aber immerhin einen Preisnachlass.
    Damals war mir eigentlich egal, was mit den angeschlossenen Verlagen ist. Ich dachte die Akademie wäre ein abgeschlossener Bereich.
    Aber dann kamen haufenweise Angebote von Verlagen, dubiose Bücher, Glückwünsche, dass ich etwas bei der Buchmesse ausstellen darf (das nötige Kleingeld inklusive) und die negativen ver.di Schlagzeilen.
    Ich hab mich dann aus dem Fernstudium “rausgekauft” … bekomme aber immer noch diese Angebote.

    Informieren, klar.
    Im Nachhinein nur nicht mehr rückgängig zu machen.
    Ich finde es teilweise ja auch amüsant, was sie sich einfallen lassen und poste es nur, damit andere nicht auf diverse DKZV reinfallen.

  • Christiane on Mai 29th, 2009

    Ja, das ist das Dumme. Wenn die einmal deine Daten haben, dann wirst du sicher zugeschüttet mit dubiosen Angeboten. Ist ja bei Werbung nicht anders *lach*

  • Theresa on April 3rd, 2010

    Den selben Brief hab ich heute auch bekommen, und weil ich das nicht genau verstanden hab, was die genau von mir wollten, hab ich im Internet danach gesucht. Ich wäre vielleicht erst später wenn überhaupt darauf gekommen, deshalb DANKE!

  • Wortwahnsinn on April 3rd, 2010

    Hallo Lilly,

    fast ein Jahr später ist auch mir dies passiert … habe heute auch Post von der Verlagsgruppe erhalten und habe den Brief weggepfeffert. War so ziehmlich enttäuscht. Habe gerade im Netz ein bischen recherche betrieben und bin überrascht was da alles aufgetaucht ist … mitlerweile bereue ich es das ich an diesen Wettbewerb dran teilgenommen habe … in diesem Sinne … frohes Ostern.

    Gruß
    Jenny

  • Doris Barbara Staude on April 8th, 2010

    Hallölle

    Ich bin selbst eine Autorin und habe letztes Jahr ein Gedicht eingesandt. Auch ich bin aufgenommen worde, angeblich auch schon in der Schweiz, Frankreisch..hehe etd.pp.
    Ich habe diese Gedicht aber bei der Brentano-Gesellschaft eingereicht. Damals bekam ich einen ebenso dubiösen Brief, der mir erst mal gratuliert..gut man freute sich und dann sollte man ebenso für ein Exemplar, damit man sich selbst bestaunen kann. Das eine Exemplar kostet aber 200 Euro. Ich meldete mich einfach nicht mehr, weil ich das sofort durchschaute. Damals ging es um einen Wettbewerb und gut..Brentano Gesellschaft klang ja ehrwürdig. Warum nicht, dachte ich, gehe damit ja kein Risiko ein. Nun bekam ich ebenso denselben Brief mit dem Vermerk, man solle doch 30 Exemplare selber kaufen und dafür 394 Euro bezahlen. Nicht da.
    Der Brief wird wieder ignoriert. Was mich nur wundert ist doch, daß sie Autoren, die schließlich nicht von Dummsdorf sind, für so blöde einschätzen. Der Verlag wird morgen von mir eine ordentliche Abfuhr per Telefon bekommen…
    haha…Nicht zu fassen. Wir Autoren können da doch gleich unsere Werke selbst drucken. Es gibt eben per Internet nur noch Betrug. Es hat sich jedenfalls ein wirklicher Verleger aus meiner Gegend sehr für mein Gedicht intressiert und ich gedenke selbst meinen eigenen Band dort vorzustellen. Ein Freund von mir ist Drucker. Haben die Gesellschaften Pech gehabt, nicht ich.
    Bin froh, daß ich nicht alleine damit bin und hoffe, die anderen Autoren wehren sich auch.

  • Doris Barbara Staude on April 9th, 2010

    Habt ihr schon einmal nachgerechnet, was das mit den 30 Büchern eigentlich darstellen soll? Angenommen die hatten wirklich 16.000 Autoren. Zuerst einmal folgendes: Mir wurde gesagt nur 800 wurden ausgewählt bei der Brentano-Gesellschaft als beste Autoren.
    Dann besteht der Gewinn hier in diesem Fall schon mal einzig und alleine darin, daß die Autoren sich selbst die Auflage aufkaufen. Wie bei der Brentano damals also 800 x 200 Euro = 160.000 Euro, vorrausgesetzt, alle würden also so dumm sein und da mitmachen. Das nicht alle so dumm sind damit rechnen die natürlich auch. Also weiter im Takt: Selbst wenn man nur ein Viertel Autoren dafür erwärmen kann, das Buch zu kaufen, wären das noch satte 40.000. Bedenkt man den Druck und rechnet man den weg, (der unter Garantie nicht so hochwertig ist, wie von denen angepriesen) dann kostet der Druck bei den damals angepriesenen 1000 Exemplaren (für die Gesellschaft ca. 10.000 Euro, bei den heutigen Preisen. Zieht man die also ab, immer noch ein Gewinn von 30.000 Euro. Die arbeiten da bestimmt nur zu zweit oder zu dritt, macht für jeden 10.000 Euro Gewinn. Geht man nun aber davon aus, das 16.000 *Gewinner* , die die garantiert alle angeschrieben haben, je 394 Euro bezahlen dann gehts ins Unermessliche, also 6.304.000 Euro….selbst wenn wieder nur ein Viertel oder gar ein Achtel reinfallen. Eigentlich gehört das angezeigt. Werd mir da mal was überlegen. Wenn es stimmt, daß Privatpersonen das Buch kaufen, man weiß ja nicht ob die nicht heimlich doch noch mehr drucken lassen, abgesehen von den Probeexemplaren, die die dann noch versenden à 10 Euro…ist der Gewinn absolut erheblich. Die verdienen an uns und wir lassen uns mit nichts abspeisen.
    Und was sollen wir bitte jetzt mit den 30 Exemplaren tun? Ich las den Brief 3 Male weil ich es nicht fassen konnte, das die so dreist waren und nicht mal eine Erklärung dafür boten. Sollen wir die als Klopapier benutzen oder Heringe drin einwickeln? Oder warten, bis der Verlag aus dem letzten Loch pfeift und dringend unsere Exemplare zurückkauft, weil ja soooviele Interessenten denen die Bude einrennen? Ich kenne niemanden der sich das Buch kaufen würde, wenn es die doch für lumpige 14 Euro bei denen gibt. Also bleiben wir auf dem Zeug doch sitzen, es sei denn einige erbarmen sich unser. Oder wir unterbieten auf 10 Euro bei Amazon. Wäre dann ginge es weg wie warme Semmeln 300 Euro und das vorerst minus 394 Euro, bleibt 94 Euro Verlust. Oder man Rest verklopft sie auf dem Trödelmarkt, für 2 Euro. Für mehr kauft die da niemand ab. Die Rechnung mit dem Anteil ,die tolle Zahl von 0,0148 mal 10.000 sind bei mir auch nur 148 Euro oder geht mein Taschenrechner verkehrt? Werden die dann alle verkauft, hast Du einen reingewinn von 54 Euro. Bei der von denen anvisierten Höchstzahl von 40.000 Exemplaren, wären das ja dann angeblich 592 Euro. Und das ist zuviel, kauft niemand. So viele stehen nicht innerhalb kurzer Zeit auf diese Gedichte, da sie ja angeblich so schnell vergriffen sind. Die Leute glotzen abends Soaps, anstatt es sich vor unserem band gemütlich zu machen.Vor allem weiß das der Laie doch gar nicht, oder gibts da irgendwo Webung??? Selbst das ist BeschAlso ein Gewinn von 198 Euro bei 40000 verkauften Exemplaren. Ein Hammer an Betrug.
    Sollte man anzeigen. Ich glaube der Marsch wiss hoch drei, denn es bleiben immer noch die 394 Euro Anzahlung, die von den 592 Euro abgezogen werden müssen.
    Ich blase denen morgen in allerfeinster Stehgreif-Lyrik den Marsch. Kann Euch ja mal Bescheid sagen. Ich merke mir diese Seite. Danke, daß sie aufgemacht wurde und gut daß ich auf das Wort Verarsche gekommen bin ;-) ) …Dachte schon, sooo gibt das keiner in den google ein. ;-) )
    Kopf hoch! Wir können ja zusammen eine Pedition schreiben und die mal an die Akte-Ulrich Meyer senden. Was haltet ihr davon? Meine Email ist deva8@live.de

    Liebe Grüße an alle Enttäuschten

  • Doris Barbara Staude on April 9th, 2010

    Tut mir leid, für die vielen Schreibfehler, aber mein Curser springt immer zurück und löscht die Hälfte. Hab da übersehen, das teilweise ein bissl Matsch innerhalb der Sätze entstanden ist.

    Sorry und gute Nacht an alle

  • Lilly on April 9th, 2010

    Hallo Doris,

    von Betrug würde ich da nicht sprechen. Immerhin wird ja niemand gezwungen, Geld zu investieren. Ich finde es nur dreist und auch irgendwie respektlos, dass man einen für so dumm verkaufen will und verstehe Deinen Ärger voll und ganz.

    Ich habe bei der Gesellschaft ja auch ein Fernstudium angefangen (siehe hier), das ich immer noch teuer abbezahle. Ich wollte es aber nicht mehr weiterführen, nachdem es mir a) qualitativ nicht zugesagt hat und b) nachdem ich die Diskrepanz zwischen hochliterarisch und Zuschussverfahren immer dubioser fand.

    Ja, wäre toll, wenn Du berichten könntest, was bei dem Telefongespräch herauskam.
    Das mit der Pedition klingt interessant. Ich müsste mich aber zunächst juristisch beraten lassen, bevor ich in irgendeiner Weise auf dieser Seite dazu aufrufen würde. Anzeigen oder Abmahnungen wegen Verleumdung o.ä. bekommt man heute schneller, als man denkt.

  • cat on November 9th, 2010

    und immer noch geht der Brentano-Frankfurter-Verlagsgroupy-August- und Gretchen-von Goethe-nepp um…
    ich hab auch ne Menge Post von denen hier gesammelt. Es kam mir nach dem ersten Angebot schon dubios vor, aber wenn Sie wirklich alle unter einer Decke stecken, ist das doch eigentlich echter Betrug. Ich werde auch versuchen meine Lyrik im Selbstverlag zu veröffentlichen und suche mir ein paar gute Foren zur Fortbildung.
    Danke für eure Solidarität, das wache Auge und die offene Auseinandersetzung.
    Macht weiter so!
    Cat

  • Renate on März 25th, 2011

    Ich habe heute auch mein Schreiben bekommen und darf mir 30 Exemplare bestellen. Freue mich über den Beitrag hier. Kam mir auch irgendwie “Spanisch” vor und da ich kein Spanisch kann, wollte ich mich mal informieren.
    Auch ich hatte bei einem Wettbewerb mitgemacht und kurz vor Weihnachten mir dann 3 Exemplare der “Frankfurter Bibliothek” bestellt und hatte somit gleich ein schönes Weihnachtsgeschenk für meine Tochter, Mutter und ein Exemplar für mich. Für €150,00 ging ja noch in Ordnung.
    Nun aber €394,00 hinzublättern ist eine andere Sache und da mache ich dann auch nicht mehr mit. Das ist es mir nicht Wert. Heute gibt es Internet und genügend andere Plattformen, seine Werke zu veröffentlichen – wer kauft da noch ein Buch. Und erreichen tut man mehr Menschen im Web als per Buch. Das ist so und bringt auch die Moderne Kommunikation mit sich.

  • Bichii_Mausal on Mai 4th, 2011

    Ich bekam ebenfalls ein Schreiben dass ich mir 30 Exemplare kaufen kann um fast 400 € !! Meine Mutter meinte ich solle doch wieder mal ein Gedicht schreiben und es i-wo einreichen hab ich dann gemacht leider bei diesem Pseudoverlag.. Die Website war ja sehr professionell hatte wirklich nicht mit so einem Betrug gerechnet, denn dieser Verlag schrieb vorher ja nie dass man für die Eintragung ins Buch etwas zahlen muss sondern einfach nur ein Wettbewerb.. najaa ich bin auch erst 19 u noch ziemlich naiv in solchen Sachen^^ aber trzd eine Frechheit die bekommen von warsch. 500 leuten jew. 400 € also 200.000 € najaa bestimmt sind nicht alle so blöd aber leider fallen genug auf den Betrug rein.. außerdem verkaufen die dass Buch auch auf Amazon….

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_9_27?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=frankfurter+bibliothek+2011&sprefix=frankfurter+bibliothek+2011

    die Autoren sehen natürlich niieee einen Cent.. ok wird wars. eh nie wer kaufen.. aber trzd.!!

    So jz habe ich angefangen zu recherchieren..
    erstmal habe ich 2 interessante Artikel gefunden
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/zuschuss-verlage-im-land-der-dichter-und-taeuscher-1.970341
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/zuschuss-verlage-im-land-der-dichter-und-taeuscher-1.970341-2

    Es hat auch schon einige Gerichts-Verfahren gegeben, der Verlag wollte sogar wikipedia verklagen wegen Verleumdunung die Klage wurde aber zurückgewiesen..

    auch auf youtube gibt es videos über autoren die verarscht wurden wollen aber zum teil nicht gezeigt werden um nicht verklagt zu werden..

    achja u ich hab die uid-nr. kontrolliert u es gibt nicht mal ne adresse dahinter weil ganze verlagsketten dahinter stecken… das ganze ist ein Netzwerk aus Lügen und Betrügereien !!
    http://ec.europa.eu/taxation_customs/vies/viesquer.do

    habe dort auch schon angerufen zum. war die echt aber ne Erklärung warum ich dass Geld zahlen sollte konnte mir die Frau auch nicht geben Sie hat immer nur geantwortet mit “ja das ist einfach so!!”

    es sind auch noch mehr Seiten von diesem Verlag gefälscht !!
    FAKEE:http://www.amazon.de/review/R3R4MRO8L7TV2T/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3933800234&nodeID=&tag=&linkCode=#wasThisHelpful

    FAKEE: http://www.pressemeldungen.at/53384/ilse-pohl-aufsichtsratsvorsitzende-der-frankfurter-verlagsgruppe-holding-ag-august-von-goethe-zu-gast-in-der-zdf-sendung-%E2%80%9Eplotzlich-war-ich-100%E2%80%9C-aus-der-reihe-%E2%80%9E37-grad/

    REALITÄT: !! WISO ermittelt: Teure Veröffentlichung. In: ZDF, 19. Dezember 2006 (Beitrag online) ( Wikipedia !!)

  • Meda Bavi on März 29th, 2012

    Hallo zusammen!
    Auch dieses Jahr war es mal wieder soweit! Never ending story!
    Habe diese Woche diesen dubiosen Brief erhalten, nachdem ich letztes Jahr – auch wegen des Stipendiums – an dem Wettbewerb teilgenommen hatte.
    Zum Glück stand für mich überhaupt nicht zur Debatte, ob ich mich da einkaufe oder nicht, weil ich chronisch pleite bin :-)
    Durchrechnen mag ich dieses ganze Modell lieber nicht, da wird einem ja echt schlecht bei!

  • Silvy on November 30th, 2012

    Ich habe letzte Woche von diesem Frankfurter Verlag Post erhalten.
    War erst sehr erfreut darüber dass sie ein Kinderbuch von mir aufnehmen wollten.
    Habe dann im Internet recherchiert und musste erfahren, dass das Ganze nicht seriös ist. Daraufhin habe ich abgesagt.

    Danke allen für die lehrreichen Beträge hier.

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