Archive for April, 2009

Simon Beckett – Die Chemie des Todes

Posted on 2009 04, 29 by Lilly

Doch die Leiche, die sie entdeckten, war weder ein Schaf noch ein Reh und auch kein Hund, wie sie vielleicht erwartet hatten. Sally Palmer war nackt und auch im hellen Sonnenlicht nicht mehr zu erkennen. Ihr Körper war durch und durch von Ungeziefer befallen, das unter ihrer Haut brodelte und aus Mund und Nase und anderen, unnatürlichen Körperöffnungen hervorquoll.

beckett
Dieser Thriller hat schon lange in meinem Regal auf mich gewartet. Zwischenzeitlich wusste ich nicht einmal mehr, warum ich ihn gekauft habe. Aber dann sah ich wieder die Empfehlung von Tess Gerritsen, meiner Lieblingskrimitante, auf der Rückseite.

Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter ist nunmehr seit drei Jahren Landarzt in dem abgelegenen englischen Dörfchen Manham. Nachdem seine Frau und seine Tochter bei einem tragischen Autounfall ums Leben kamen, sah er sich nicht mehr in der Lage weiterhin als Spezialist zu arbeiten und Leichen zu untersuchen. Fragen, wohin das Leben gewichen ist und was mit der Seele eines Sterbenden passiert, ließen ihm keine Ruhe mehr, sodass er sich für die Behandlung der Lebenden und für die Abgeschiedenheit eines konservativen Orts entschied.
Aber das Schicksal holt ihn ein. Als zwei kleine Jungs im Wald eine bis zur Unkenntlichkeit entstellte Frauenleiche finden und kurz darauf eine weitere junge Dorfbewohnerin verschwindet, drängt sich die quälende Gewissheit auf: es handelt sich um einen Serienmörder. Und es ist einer mitten unter ihnen.

Twilight Saga online lesen

Posted on 2009 04, 28 by Lilly

… ja, das ist möglich. Und nein, es kostet auch nichts. Allerdings handelt es sich dabei nur jeweils um die ersten Kapitel, sofern ich das jetzt beurteilen kann.
Finde ich trotzdem lohnenswert für alle, die mal schauen wollen, ob es vielleicht etwas für sie ist oder für diejenigen, die mit den Gedanken spielen sich die Bücher (auch) auf Englisch zuzulegen.

OPENBOOK machts möglich:

Nicholas Sparks – Das Wunder eines Augenblicks

Posted on 2009 04, 27 by www.kirstenmarohn.de

sparks
Wie schon an anderer Stelle gebeichtet, habe ich mich – erneut! – verführen lassen, einen Nicholas Sparks Roman zu kaufen. Bei Jokers gab es das, zugegeben, wirklich hübsche Hardcover für 7.95 Euro statt der üblichen 19.95 Euro. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen, dachte ich mir, und es sollte sich herausstellen, dass ich tatsächlich nicht so falsch lag.

Nicholas Sparks Romane können seicht und kitschig sein, wie “Du bist nie allein” oder “Ein Tag wie ein Leben” beweisen. Oder aber es entstehen kleine Einode wie “Das Schweigen des Glücks”, wo Sparks die Erfahrungen mit seinem autistischen Sohn in einer Liebesgeschichte verarbeitet oder “Nah und Fern”, was eigentlich oberflächlich gesehen die Beschreibung einer Weltreise ist, die Sparks Anfang 2000 mit seinem Bruder unternommen hat, auf zweiter Ebene jedoch die sehr bewegende Geschichte seines eigenen Lebens erzählt. Wer weiß schon, dass Sparks recht früh durch dramatische Umstände seine Eltern verlor und dass kurz darauf seine Schwester an einem Gehirntumor starb? Dass seine Bücher dennoch – oder vielleicht gerade? – derart viel Hoffnung versprühen, versetzt mich immer wieder in ungläubiges Staunen. Aber vielleicht ist das auch mein Problem – mein Glaube, bzw. mein nicht vorhandener Glaube.

Die schönsten Twilightzitate Teil I

Posted on 2009 04, 23 by Lilly

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“When life offers you a dream so far beyond any of your expectations, it’s not reasonable to grieve when it comes to an end.”

“Death is peaceful, easy. Life is harder.”

“It was depressing to realize that I wasn’t the heroine anymore, that my story was over.”

“As a human, I’d never been best at anything. […] Nobody ever gave away a trophy for reading books.
After eighteen years of mediocrity, I was pretty used to being average.
[…] I just did the best with what I had, never quite fitting into my world.”

“You can sleep sweatheart, I’ll carry you.”

“Ich stieß mich von der Klippe. Der Sprung war wirklich überhaupt nicht schlimm. Was war schon groß dabei?”

“In diesem Moment wurde ich von der Strömung erfasst.
‘Du musst kämpfen!’, schrie Edward. Verdammt Bella, kämpf!”

Anna Gavalda – Zusammen ist man weniger allein

Posted on 2009 04, 20 by Lilly

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„Zusammen ist man weniger allein“. Was für ein Schwachsinnstitel. „Satt hat man weniger Hunger“ und „Tot ist man weniger lebendig“, oder was? Aber okay, es ist nicht die wortwörtliche Übersetzung von „Ensemble, c’est tout“, also kann die Autorin dafür nichts. Und die Inhaltsbeschreibung hat mich dann doch neugierig gemacht.

Es ist die Geschichte von vier Personen, die am Ende in einer riesengroßen Adelswohnung als Wohngemeinschaft enden.
Hauptperson ist wahrscheinlich Camille, über deren Leben wir am meisten erfahren. Sie ist magersüchtig, eine Künstlerin und geht Putzen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Sie zieht später in die Wohnung vom stotternden Philibert, adliger Abstammung, der Postkarten verkauft und seinem Mitbewohner Franck, Koch und Motorradliebhaber und Weiberheld. Später kommt auch noch Paulette, Francks altersschwache Großmutter dazu, weil sie nicht im Altersheim versauern will.
Und das Märchen beginnt; eine Metamorphose, die die Autorin als umgekehrten Domino-Effekt bezeichnet. Die Personen bauen sich gegenseitig auf und verwandeln sich in etwas Wunderschönes. Am spannendsten ist hier wahrscheinlich das Geplänkel zwischen Franck und Camille, die sich anfänglich überhaupt nicht ausstehen können und dann am Ende nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht.


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