Familienglück

Posted on September 22, 2008 by Lilly

“I have lived through much, and now I think I have found what is needed for happiness. A quiet secluded life in the country, with the possibility of being useful to people to whom it is easy to do good, and who are not accustomed to have it done to them; then work which one hopes may be of some use; then rest, nature, books, music, love for ones neighbor, such is my idea of happiness.”

(Leo Tolstoi)

Comments

  • Eddie on September 25th, 2008

    Ich kenne Tolstoi erst seit dem Kinoereignis 2008 >Into the Wild< und dem dazugehörigen Buch von Jon Krakauer, und ich muss erfreut festhalten, dass er ein würdiger Geschichtenerzähler ist, den man sich gönnen kann, wenn man grad alles von John Irving gelesen hat. Tolstois Geschichten können mit denen von Irving aus einem einfachen Grund mithalten: sie sind tragisch und romantisch (Anna Karenina) und unheimlich dicht und tiefgründig (Auferstehung). Tolstois Helden und ihr Schicksal gehen einem sehr nahe, insbesondere weil Tolstoi sehr sozial- und gesellschaftskritisch erzählt, und nicht zimperlich umgeht mit Kritik am System, wie das ja auch Irving meisterhaft beherrscht (Owen Meany). Nicht vergessen darf man Tolstois hervorragende Sprache, die sich oftmals unabhängig von der Handlung enorm unterhaltsam oder zum Weinen schön liest und vollkommen allein bestehen kann. Nicht umsonst wird er oftmals aus seinen Werken zitiert:

    „Aber mein Leben, mein ganzes Leben, wie auch immer es sich äußerlich gestalten mag, jeder Augenblick meines Lebens wird jetzt nicht zwecklos sein wie bisher, sondern zu seinem alleinigen, bestimmten Zweck das Gute haben. Denn das liegt jetzt in meiner Macht: meinem Leben die Richtung auf das Gute zu geben.” (Anna Karenina)

    „Man sollte doch glauben, dass die Berührung mit der Natur, diesem unmittelbaren Ausdruck der Schönheit und Güte, alles Böse im menschlichen Herzen verschwinden lasse müsse!“ (Frühere Erzählung)

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