yWriter: Du arbeitest für mich?

Posted on Juni 14, 2008 by Lilly

Ich hab mir gestern ein Programm für Schriftsteller herunter geladen. So richtig warm bin ich damit noch nicht geworden- zugegeben, ich habe mich auch nicht sehr lange damit beschäftigt. Aber im allgemeinen wird behauptet, dass es Autoren Zettelkrieg und durcheinander ersparen kann.

Es lassen sich Abgabetermine eintragen, Figuren in speziellen Fenstern erfassen und Spannungsbögen für die Handlung bzw. für die einzelnen Kapitel erstellen.
Das Resultat kann dann als Textdatei exportiert werden.
Hört sich gut an, oder?

Ich werde es wohl mal ausprobieren.
Die Software kann man hier downloaden: yWriter

Comments

  • Karin on Dezember 24th, 2008

    …und man kann es auf dem USB Stick installieren und somit an jedem PC schreiben! Perfekt!
    Es lässt sich auch auf Deutsch umstellen unter dem Menuepunkt Sprache.

  • Tanya on August 15th, 2009

    Und wie kommst du inzwischen mit dem Programm klar? Oder bist du inzwischen auf ein für dich besser geigneteres gestoßen?
    Ich persönlich kann mich nicht so recht damit anfreunden und irgendwie suche ich immer noch DAS eine Programm.

  • Lilly on August 16th, 2009

    Ich komme auch noch nicht so recht damit klar. Obwohl ich mir ein Tutorial angesehen habe, den Sinn verstanden habe bzw. gesehen habe, was man mit den Anwendungen praktisches anfangen kann, wirkt es irgendwie wie ein Fremdkörper.
    Die Benutzeroberfläche ist mir zu grau, alles wirkt eng und amateurhaft.

    Ein besseres habe ich leider noch nicht gefunden. Das sollte dann aber ein word-ähnliches Feld haben, übersichtliche Symbole und kleine geordnete Ablagen.
    Vielleicht sollte ich mal irgendwas entwerfen und mich damit bei einem Programmierer vorstellen :)

  • Tanya on August 17th, 2009

    Also wenn es ein ernst gemeinter Gedanke ist, dann finde ich den auf jeden Fall gut. :)
    Ich finde yWriter für mich vor allem deswegen so unpraktisch, weil doch nicht alles so auf einen Blick ist, wie ich das gerne haben würde … Dafür kann ich genauso gut in meinen Ordner rumwühlen und die Dateien öffnen, die ich gerade brauche.
    Falls du etwas Tolles finden solltest, dann würde es mich sehr freuen, wenn du in einem Blog darüber berichten würdest. :)

  • Lilly on August 17th, 2009

    Mache ich, versprochen!

  • Jules on August 20th, 2009

    Mh. Ich habe yWriter auch mal ausprobiert – neben vielen, vielen anderen – aber dann kam bei mir die böse, böse Erkenntnis: ich bin kein Zettelmensch, weder auf dem Papier noch in Computerprogrammen. (ich weiß, es wird immer behauptet, man müsse das machen, und ich habe früher wirklich oft versucht, mich dran zu halten. Bin aber genauso oft gescheitert.)

    Also schreib ich weiterhin mit Mut zur Lücke … ;-)

    LG, Jules

  • www.kirstenmarohn.de on August 23rd, 2009

    Ich habe mir den Ywriter auch mal angeschaut, muss aber sagen, für mich wäre das nichts. Ich habe denselben beengten Eindruck wie du, Lilly. Da finde ich den Microsoft Editor noch sympathischer, alleine die graue Farbe spricht mein kreatives Auge nicht wirklich an. Mein bevorzugtes Arbeitsmittel – weil’s auch mein Verlag so bevorzugt – ist das Microsoft Word Programm. Mit Zetteln hab ich’s schon sehr, aber ich habe festgestellt, dass ich auf diese Zettel nicht wirklich zugreife, wenn es hart auf hart kommt und die Kapitel sich entwickeln. Als kleine Gedankenstütze sind sie ganz nett, aber was sich bis dahin nicht in meinem Kopf niedergelasse hat, nützt bei mir meist später auch auf dem Zettel nicht mehr viel. Bei mir hat sich entweder die gute alte Pinwand bewährt, wo ich wie im CSI Miami Stil die “Verdächtigen” anpinne mit den dazugehörigen Charakterstudien und Besuchen in den jeweiligen Kapiteln als auch ein großer Malblock, wo ich die Kapitel kurz skizziere. Dieses virtuelle Blättern zwischen den Kapiteln in einem Textverarbeitungsprogramm reicht mir nicht aus. Ich muss es alles auf einen Blick haben. So groß wie mein Malblock ist leider kein Bildschirmmonitor ;o) Und, he, der stürzt auch nicht ab. Der kriegt eher mal einen Teefleck, ups.

  • Robert J. on Mai 16th, 2010

    Da kann man wieder einmal erkennen, dass eine Software so gut ist wie sein Autor und der Anwender nur so gut damit umgehen kann, wie es seinem Naturell entspricht und seinen individuellen Ansprüchen genügt.
    Hallo!
    Gerade Software, die kreativen Menschen das Leben erleichtern soll, kann diese Ansprüche nicht erfüllen, weil eben jeder Mensch anders tickt und jeder kreative Mensch besonders anders ;o)
    Hast Du z. B. schon mal erlebt, dass sich ein Maler mit Software für Maler beschäftigt hätte? Oder dass sich der wahre Bildhauer seine Figuren vorher im Computer definiert? Wohl eher die absolute Ausnahme, oder?

    Ein Gebäude wächst nach Plan, es muss sogar nach Plan wachsen, weil es am Ende sonst einstürzt (möglicherweise, wahrscheinlich). Ein Sachbuch kann auch in einen solchen Rahmen gezwängt werden, da das gesteckte Ziel sonst eher nicht erreicht wird.
    Jetzt zu Geschichte, Erzählung, Roman und Konsorten, kurz: zu allen Schreibarbeiten, in denen der Schreiberling seine Persönlichkeit einbringt. Schemata werden auch hier gelehrt und sind wohl unverzichtbar, zumindest wenn man sein Werk veröffentlichen will, aber nicht jeder kann oder will nach einem Schema arbeiten.
    YWriter unterstützt das Schema, nicht die Kreativität. Wie übrigens jede Software für AutorInnen. Sie sind wie der Kern eines Apfels, um den sich die Frucht entfaltet. Wenn man AutorInnen-Software unter diesem Gesichtspunkt prüft, findet man evtl. den richtigen Zugang.
    Ein Tipp von mir, weil ich es so erfahren habe und praktiziere. Schreib deine Gedanken auf ein leeres Blatt Papier oder in ein leeres Word-Dokument und bestimme dann mit YWriter oder einer anderen Software, wohin der Text in deiner Geschichte gehört. So entsteht am Ende die Ordnung, die dir hilft, Lücken und Überflüssiges zu erkennen und zu elliminieren.
    Nochmal zur Klarstellung: Es gibt keine Software auf dieser (Computer-)Welt, die deine Fantasie und deine Freude am Schreiben ersetzen kann!
    RJ 20100516

    Übrigens: YWriter verändert/verbessert sich immer weiter (aktuell Version 5). Schau wieder mal nach.

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